Schutzengel von Fußgängern war fleißig

Bad Endorf - Vier Fußgänger hatten am Pfingstsonntag riesiges Glück: Durch die Wucht eines Zusammenstoßes wurde ein Toyota durch die Holzabsperrung auf den Fußgängerweg geschleudert.

Am Pfingstsonntag, gegen 16.30 Uhr, kam es im Gemeindebereich Bad Endorf, auf der Staatsstraße 2095, Höhe Thal, zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Autos.

Eine 51-jährige Wasserburgerin fuhr mit ihrem Toyota, von Bad Endorf in Richtung Traunstein, und wollte auf Höhe Thal nach links abbiegen. Dieses Vorhaben übersah eine dahinterfahrende 54-jährige Nürnbergerin und fuhr mit ihrem VW auf.

Durch die Wucht des Aufpralles wurde der Toyota nach links von der Fahrbahn geschoben und durchbrach die Holzabsperrung zum anliegenden Fußweg. Über den Fußweg gelangte der Toyota auf die dahinterliegende Wiese, wo mehrere Fahrzeuge geparkt waren. Durch die beiden vorderen abgestellten Fahrzeuge wurde der Toyota ausgebremst und kam zum Stehen.

Zur gleichen Zeit hielten sich im dortigen Einmündungsbereich bzw. am Fußweg vier Fußgänger, im Alter von 15 bis 22 Jahren, auf.

Gleich mehrere Schutzengel dürften zur Stelle gewesen sein, als sich die jungen Leute im Gefahrenbereich befanden. Lediglich einen Knall und das „Vorbeirauschen“ des Toyota hatten sie aus allernächster Nähe wahrnehmen können. Im Anschluss leisteten sie vor Ort vorbildlich erste Hilfe und betreuten die Fahrzeuglenkerinnen bis zum Eintreffen der ersten Rettungskräfte und der Polizei.

Auch die beiden Lenkerinnen hatten Glück. Beide trugen nur leichte Verletzungen davon. Die Toyota-Fahrerin wurde durch den Rettungsdienst vorsorglich zur Behandlung ins Krankenhaus Wasserburg verbracht.

An den zwei beteiligten Fahrzeuge entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden. An den zwei geparkten Pkw und der Holzabgrenzung entstand ebenfalls ein Sachschaden. Der Gesamtschaden liegt bei einer Höhe von ca. 18.000 Euro.

Die ortsansässige Feuerwehr Hemhof war mit neun Einsatzkräften vor Ort und übernahm während der Unfallaufnahme die Absicherung und Verkehrslenkung.

Die Staatsstraße 2095 war bis zum Abschluss der Unfallaufnahme für ca. 1 ½ Stunden komplett gesperrt. Nach Abschleppung der beiden Unfallfahrzeuge und Reinigung der Fahrbahn durch die Feuerwehr wurde die Staatsstraße 2095 wieder freigegeben.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien

Quelle: rosenheim24.de

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