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Kampfflugzeug bei Madrid abgestürzt

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Auto und Lkw schleudern über Autobahn

Flintsbach/Samerberg - Zwei schwere Unfälle gab es in der Nacht auf den umliegenden Autobahnen. Ein Pkw rauschte in eine Baumgruppe, ein 40-Tonner blockierte die A8:

In der Nacht von Montag, den 13.02.2012, auf Dienstag, den 14.02.2012, ereigneten sich im Dienstbereich der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim zwei schwere Verkehrsunfälle. Erneut war nicht angepasste Geschwindigkeit die Unfallursache. Sämtliche Warnhinweise durch Rundfunkdurchsagen und speziell geschalteten Schilderbrücken wurden von einzelnen Verkehrsteilnehmer erneut gänzlich ignoriert.

Inntalautobahn: Auto schleudert in Baumgruppe

Der erste Unfall ereignete sich am 13.02.2012 gegen 22.25 Uhr auf der Inntalautobahn. Eine 48-jährige Angestellte aus dem südlichen Landkreis Rosenheim war mit ihrem Fahrzeug alleine von Kiefersfelden kommend auf dem Nachhauseweg in Richtung Inntaldreieck. Kurz nach dem sogenannten „Gletschergarten“ kam sie im Gemeindebereich von Flintsbach am Inn nach rechts von der schneebedeckten Fahrbahn ab und schleuderte mit ihrem Kleinwagen in eine Baumgruppe.

Durch einen zufällig eintreffenden Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Rosenheim konnte sie über die Beifahrerseite aus dem völlig zerstörten Fahrzeug befreit werden. Die Fahrerseite des knapp drei Jahre alten Opels wurde so stark deformiert, dass sich die Türen nicht mehr öffnen ließen. Nach notärztlicher Behandlung wurde die Unfallverursacherin mit schweren Verletzungen ins Klinikum Rosenheim verbracht.

Schwerer Lkw-Unfall auf der A8

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Am 14.02.2012 ereignete sich dann gegen 0.25 Uhr ein weiterer Glätteunfall. Ein knapp 40 Tonnen schwerer Sattelzug blockierte für mehrere Stunden die Salzburger Autobahn, nachdem der 67-jährige türkische Fahrer mit seinem Gespann ebenfalls auf schneebedeckter Fahrbahn ins Schleudern geriet. Auf Höhe der Tank- und Rastanlage Samerberg/Süd krachte dieser zunächst in die linke und rechte Schutzleitplanken und kam schlussendlich quer über die gesamte Fahrbahn zu Stehen.

Bei dem Unfall wurde unter anderem der Kraftstofftank des Zugfahrzeuges aufgerissen. Rund 100 Liter Diesel liefen auf die Fahrbahn und mussten von den 25 freiwilligen Helfern der Feuerwehren Pfraundorf und Rohrdorf gebunden werden. Für die Bergung der verunfallten Nutzfahrzeugkombination musste überdies eine Spezialfirma mit einem Bergekran anrücken. Neben den bereits erwähnten Feuerwehrmännern kümmerten sich auch mehrere Arbeiter der Autobahnmeisterei Rosenheim um die Beseitigung der Unfallfolgen.

Glücklicherweise blieb der Fahrzeugführer bei diesem Unfall unverletzt. Bei den beiden Verkehrsunfällen entstand ein geschätzter Gesamtsachschaden von mehr als 70.000 Euro. Über die entstandenen Bergungs- und eventuell anfallende Entsorgungskosten für das durch den Diesel möglicherweise verunreinigte Erdreich kann erst in den nächsten Tagen Auskunft erteilt werden.

Polizei appelliert an Vernunft der Autofahrer

Die Verkehrspolizei appelliert erneut an die Vernunft der Fahrzeugführer, die Geschwindigkeit an die örtlichen Straßen- und Witterungsverhältnisse anzupassen. In den letzten Tagen ereigneten sich im Schutzbereich der Verkehrpolizeiinspektion Rosenheim mehrere Unfälle durch überhöhte Geschwindigkeit. Im Schadensfall haben die verantwortlichen Fahrzeugführer nicht nur mit den straf- oder bußgeldrechtlichen Konsequenzen zu rechnen. Immer wieder prüfen die Versicherungsgesellschaften in diesem Zusammenhang mögliche Regressansprüche.

Pressemeldung VPI Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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