Schwerverkehr erneut im Visier der Polizei

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Rosenheim - Zur Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr führte die Polizei am Mittwoch auf der A8 in Richtung München eine mehrstündige Kontrolle durch.

Die Verkehrspolizeiinspektion führte die Schwerpunktaktion in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Güterverkehr durch. Ein besonderes Augenmerk galt dabei der gezielten Überwachung der Lenk- und Ruhezeiten, der Ausrüstungsvorschriften, des technischen Zustands von Lkw und der Ladungssicherung. Aber auch Gefahrguttransporte wurden genau unter die Lupe genommen.

Die Beamten mussten insgesamt 12 Fahrzeuge bzw. deren Fahrer wegen Lenkzeitüberschreitungen, Ladungssicherungsverstößen, Überladungen und einiger technischer Mängel beanstanden. Die Verstöße waren zum Teil so gravierend, dass die Weiterfahrt untersagt wurde. Die gesetzlich geforderte Ruhezeit mussten die Fahrer noch an Ort und Stelle einbringen.

Der unrühmliche Spitzenreiter des Tages, ein italienischer Sattelzug, wurde bei einer erlaubten zulässigen Gesamtmasse von 40 Tonnen mit über 46 Tonnen gewogen. Eine erforderliche Ausnahmegenehmigung für diesen Schwertransport konnte er nicht vorweisen. Den Fahrer erwartet nun eine empfindliche Geldbuße.

Als ausländischer Verkehrsteilnehmer musste er gleich eine entsprechende Sicherheitsleistung hinterlegen. Weiterfahren durfte er erst nach erfolgter Umladung. Auch die Spedition wird zur Verantwortung gezogen.

Die Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim kündigt weitere Kontrollen zum Schutz aller Verkehrsteilnehmer an: für weniger Unfälle und mehr Sicherheit auf unseren Straßen.

Pressemitteilung Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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