Sekundenschlaf: 32-Jähriger prallt in Lkw

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Irschenberg - Ein 32-Jähriger war auf dem Nachhauseweg von München so müde, dass eine Sekunde ihn beinahe Kopf und Kragen gekostet hätte:

Am 15.12.2011 ereignete sich auf der Salzburger Autobahn in der Gefällstrecke des Irschenberg ein Verkehrsunfall. Bei dem Zusammenstoß zwischen einem slowenischen Sattelzug und einem Pkw aus dem Landkreis Rosenheim entstand glücklicherweise nur Sachschaden.

Gegen 15.10 Uhr war ein 32-jähriger Kolbermoorer mit seinem Fahrzeug auf dem Nachhauseweg von seiner Arbeit in München. Bereits mehrere Kilometer vor dem Unfall wurde der Fahrzeugführer so müde, dass er eine Pause in Erwägung zog. Jedoch ignorierte er die körperlichen Warnzeichen und fuhr weiter in Richtung Feierabend.

Rund fünf Kilometer vor der Anschlussstelle Bad Aibling konnte der Mann seine Müdigkeit nicht mehr unterdrücken und schlief am Steuer seines Wagens ein. Er verlor dadurch die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte ungebremst an den neben ihn fahrenden Sattelzug.

Der Sattelzugfahrer konnte durch sein fahrerisches Können Schlimmeres verhindern. Wie durch ein Wunder blieb der Unfallverursacher unverletzt. An seinem Fahrzeug entstand allerdings Totalschaden. Auch die beteiligte Sattelzugmaschine wurde durch den Anprall entsprechend beschädigt.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor den oft unterschätzten Gefahren des Sekundenschlafes. Neben den strafrechtlichen Folgen eines Verkehrsunfalls müssen die Fahrzeuglenker auch immer mit entsprechenden Regressforderungen der Versicherungsgesellschaften rechnen. Das Gesetz sieht für diese „Unvernunft im Straßenverkehr“ in der Regel ähnliche Strafen und Maßnahmen wie bei einem unter Alkoholeinfluss verursachten Verkehrsunfall vor. Bereits bei den ersten Anzeichen von Müdigkeit sollte deshalb ein geeigneter Rast- oder Parkplatz angefahren und eine Pause eingelegt werden.

Pressebericht der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Zurück zur Übersicht: Polizei

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser