„Sicher zur Schule – Sicher nach Hause“

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Rosenheim - Im Rahmen der Verkehrssicherheitsaktion „Sicher zur Schule – Sicher nach Hause“ zieht das Polizeipräsidium Oberbayern Süd eine erste Bilanz.

Vom ersten Schultag bis zum 01. Oktober wurden durch die Beamten des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd nicht nur vermehrt Geschwindigkeitskontrollen in unmittelbarer Nähe von Schulen und Kindergärten durchgeführt – auch die Kinder wurden auf den Schulweg vorbereitet. Zusätzlich wurde neue Schulwegdienste ausgebildet und die Schulbuskontrollen verstärkt.

So haben die Beamten in den ersten zwei Wochen mehr als 6.000 Kinder beim Schulwegtraining erfasst und über 800 neue Schulweghelfer, Schüler- und Schulbuslotsen ausgebildet. Erfreuliche Zahlen können bei den Kontrollen von Schulbussen gemeldet werden. Bei 443 kontrollierten Fahrzeugen musste nur eine Anzeige erstattet werden. Damit Ihre Kinder auch weiterhin sicher zur Schule und wieder sicher nach Hause kommen, hier einige Tipps und Verhaltensregeln.

Wie müssen sich Autofahrer verhalten?

  • Achten Sie insbesondere an Bushaltestellen auf Kinder. Häufig überqueren Kinder die Fahrbahn, weil sie einen wartenden Bus noch erreichen wollen oder sie laufen direkt vor oder hinter einem Bus über die Straße.
  • Bedenken Sie - nähert sich ein Bus mit eingeschalteten Warnblinkern einer Bus- Haltestelle an, gilt für die Fahrzeuge hinter ihm striktes Überholverbot.
  • Steht der Bus mit eingeschalteter Warnblinkanlage an einer Bushaltestelle, dürfen Autofahrer nur in Schrittgeschwindigkeit, also maximal 7-10 km/h und ausreichendem Abstand an ihm vorbeifahren. Sind Sie unsicher, dann warten Sie lieber hinter dem Bus, es dauert nur einen Moment, bis er seine Fahrt fortsetzt. Übrigens, das gilt auch außerorts und für den Gegenverkehr.

Und was können Eltern tun?!

  • Seien Sie ein Vorbild! Auch Sie als Eltern können aufgrund Ihrer Vorbildfunktion einen wesentlichen Beitrag zur Verkehrserziehung Ihrer Kinder leisten. Kinder lernen von Ihnen außerordentlich viel durch Nachahmung. Unbewusst imitieren sie das Verhalten ihrer Eltern, so auch, wenn sie sie als Fußgänger erleben. Es macht wenig Sinn, seinen Kindern zu erklären, dass sie nach einer Ampel beim Überqueren einer Straße suchen sollen, wenn Sie selbst nur zwei Schritte von dieser entfernt - vielleicht sogar bei Rotlicht - über die Straße laufen.
  • Sprechen Sie mit ihren Kindern über mögliche Gefahren und erklären Sie ihnen, wie man diesen Gefahren entgegnet.
  • Schicken Sie ihr Kind rechtzeitig aus dem Haus, damit es nicht vor lauter Hektik unaufmerksam wird.
  • Achten Sie besonders jetzt im Herbst und Winter auf helle und reflektierende Kleidung.

Und was tut die Polizei?

Mit dem Ziel, die Verkehrssicherheit für unsere Schüler zu erhöhen, werden die Beamten im Bereichen von Schulen und Kindergärten auch künftig ein besonderes Augenmerk auf Geschwindigkeitsverstöße, Kindersicherung und auf das richtige Verhalten an Bushaltestellen legen.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: rosenheim24.de

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