Sicherheit an Schulen - Konzept der Polizei

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Rosenheim - Etwa 550 Schulen befinden sich im Schutzbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd und so ist die Sicherheit dieser Lernstätten für die Polizeit von höchster Prioriät.

Sicherheit an Schulen - Erfolgsfaktor „Intensive Zusammenarbeit auf allen Ebenen“ - Im Schutzbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd befinden sich ca. 550 Schulen, von der Grundschule bis zum Gymnasium. Die Sicherheit an diesen Schulen ist für die Polizei wie auch die Schulverantwortlichen von hoher Bedeutung. Nicht nur schreckliche, glücklicherweise aber seltene Amoktaten, sondern auch die leider fast täglich zu registrierenden Sachbeschädigungen oder Gewalttaten gegen Personen an Schulen belegen die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen Schulen und der Polizei.

Die am 29.11.2010 erlassenen „Empfehlungen der Bayer. Polizei zur Erstellung von Sicherheitskonzepten an Schulen sowie Maßnahmen und Verhaltensweisen bei Gefahrenlagen“ veranlassten Polizeipräsident Robert Heimberger, die Schulverantwortlichen der Regierung von Oberbayern und die Ministerialbeauftragten aller Schulen im Zuständigkeitsbereich (9 Landkreise und die Stadt Rosenheim) am 15.03.2011 zu einer Besprechung einzuladen und Optimierungsmöglichkeiten in der Zusammenarbeit zu erörtern.

Schwerpunkte des Austausches bildeten die Themen „Sicherheitskonzepte an Schulen“, „Maßnahmen bei Auffälligkeiten und Gefahrenlagen“ sowie „Möglichkeiten der Prävention“. „Zunehmend stellen auch soziale Netzwerke im Internet Schulen und Polizei vor große Herausforderungen“, so Polizeipräsident Heimberger, ,,da in diesen Portalen über geplante oder begangene Straftaten oftmals offen berichtet wird und auch die Opfer – Lehrer, Mitschüler – durch Fotos oder Schmähungen bloßgestellt werden“.

Als entscheidender Faktor zur Verhinderung bzw. Bewältigung sicherheitsrelevanter Vorfälle wurde die intensive Zusammenarbeit zwischen Schulen und Polizei hervorgehoben, verbunden mit einem persönlichen Kennenlernen der jeweiligen Ansprechpartner auf allen Ebenen– vom jeweiligen Ministerium (Bayerisches Staatsministerium des Innern und Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus) über das Polizeipräsidium bzw. die Ministerialbeauftragten bis zu den örtlichen Polizeidienststellen (Dienststellenleiter bzw. Jugend- oder Schulverbindungsbeamter) und Schulen.

Der persönliche Austausch „am runden Tisch“ im PP OBS am 15.03.2011 wurde von allen Beteiligten als sehr gewinnbringend bewertet. Leitender Realschuldirektor Peter Peltzer (Ministerialbeauftragter für die Realschulen in Oberbayern Ost) bedankte sich im Namen seiner Kollegen und der Vertreterin der Regierung von Oberbayern, Frau Regierungsdirektorin Susanne Bauer, ausdrücklich für die Unterstützung und die professionelle Behandlung des Themas auch bei den örtlichen Polizeidienststellen.

Eine anschließende Besichtigung der Einsatzzentrale veranschaulichte den Schulverantwortlichen die polizeiliche Einsatzbewältigung - vom Notruf über die Einsatzsteuerung per EDV und Funk - und rundete das Thema „Sicherheit an Schulen“ ab.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Polizeipräsidium Oberbayern Süd

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