Von Sizilien bis Rosenheim im Reisebus

A8/Rosenheim - Ein jähes Ende nahm die Reise von drei Afrikanern auf der A 8 bei Rosenheim. Sie versuchten, in einem Reisebus unbemerkt nach Deutschland zu gelangen.

Am Sonntag, 11. März, hat die Bundespolizei auf der A 8 bei Rosenheim die Reise von drei Afrikanern beendet. Sie waren mit dem Bus illegal nach Deutschland eingereist. Zwei von ihnen werden das Land voraussichtlich schon bald wieder verlassen müssen.

Offenbar versuchten drei Personen aus Somalia, als Fahrgäste eines italienischen Reisebusses unbemerkt nach Deutschland zu gelangen. Die Fahnder zogen jedoch auf der Autobahn Richtung München nahe dem Inntaldreieck gerade diesen Bus für eine Stichprobenkontrolle aus dem Verkehr. Keiner der drei Somalis konnte sich ausweisen. Es handelte sich nach eigenen Angaben um eine 22-jährige Frau und zwei Männer im Alter von 18 sowie 27 Jahren. Sie wurden alle wegen unerlaubter Einreise angezeigt.

Ersten Ermittlungen der Rosenheimer Bundespolizisten zufolge lernten sich die drei in Tunesien kennen. Von dort fuhren sie mit dem Schiff bis Sizilien und dann mit dem Bus über Österreich bis Deutschland. Die Beamten fanden mithilfe ihrer Fingerabdrücke und des Polizeicomputers heraus, dass die Frau und der ältere der beiden Männer bereits in Italien Asyl beantragt hatten. Auf Anordnung des Rosenheimer Amtsgerichts wurden die beiden in Haft genommen, um ihre Zurückschiebung sicherzustellen. Der 18-Jährige konnte einer Aufnahmeinrichtung für Flüchtlinge zugeleitet werden.

Pressemeldung Bundespolizei Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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