Statue auf Schloss Guttenburg geklaut

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Kraiburg am Inn - Erneut wurde eine wertvolle Statue auf Schloss Guttenburg gestohlen. Diesmal traf es den überlebensgroßen "Lenin", der in ausgeklügelter Manier gestohlen wurde.

Was sich zunächst wie der Titel eines Kinderkrimiromans im Stile einer Enid Blyton anhört, wurde in der Nacht vom Montag, 28. Februar auf Dienstag, 1. März auf Schloss Guttenburg Realität. Erneut wurde ein Kommunist in Form einer überlebensgroßen Statue vom Anwesen des Schloss Guttenburg entwendet.

Während es bei einem Diebstahlsversuch des weniger bekannten Kommunisten „Klement Gottwald“ in der Nacht des 9. Februar noch wie Vandalismus aussah, traf es nun den drei Meter großen „Lenin“, eine 400 Kilogramm schwere Bronzestatue.

Die nur wenig kleinere Messingstatute des „Gottwald“ fand eine Spaziergängerin am 10. Februar beim Flossinger Weiher. Noch bevor der Kommunist „als vermisst“ gemeldet wurde, konnte die Polizei seine Herkunft ermitteln und die Statute zurück nach Guttenburg bringen lassen.

Warum die Täter die Beute entsorgten und was sie überhaupt damit vor hatten, blieb unklar und ließ damals den Vorfall eher als ein Akt des Vandalismus erscheinen.

Der erneute Diebstahl von Lenin in der vergangenen Nacht lässt aber auch diesen Fall in einem anderen Licht erscheinen. Es müssen mehrere Täter gewesen sein, die in das Anwesen eindrangen und die schwere Statute wegbrachten. Dazu brauchten sie auf jeden Fall ein entsprechendes Transportmittel.

Die Statute hat einen geschätzten Wert von über 10.000 Euro. Vermutlich haben es die Täter weniger aus künstlerischen oder gar politischen Gründen auf Lenin abgesehen. Vielmehr dürfte sie der reine Preis für die Metalllegierung interessieren.

Die Polizei Waldkraiburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Noch fehlt vom Kommunistenführer jede Spur. Wer zu dem Diebstahl Hinweise geben kann, meldet sich bitte bei der Polizeiinspektion Waldkraiburg, Telefon  08638/94470 .

Pressemitteilung Polizeiinspektion Waldkraiburg

Quelle: innsalzach24.de

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