Tötungsdelikt ist aufgeklärt

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Stephanskirchen - Die Polizei hat das Beziehungsdrama in Stephanskirchen aufgeklärt und jetzt die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt:

Das Tötungsdelikt an einer 55-jährigen Frau, die am vergangenen Sonntag, 06. Januar 2013, tot in ihrer Wohnung aufgefunden worden war, konnte von den Ermittlungsbehörden aufgeklärt werden. Der 59-jährige Ehemann hat seine Frau erschossen und sich anschließend das Leben genommen.

Nachdem das Opfer am Sonntagmittag von ihrem Sohn und einer Bekannten in ihrem Haus in Stephanskirchen aufgefunden worden war und sich am Vormittag desselben Tages an der nahegelegenen Bahnstrecke ein unbekannter Mann das Leben genommen hatte, stellten Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei schnell eine mögliche Verbindung her. Dies haben die Ermittlungen nun bestätigt.

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Bei der Obduktion des Mannes am gestrigen Montag im Rechtsmedizinischen Institut in München konnte der Tote bei den intensiven Untersuchungen zweifelsfrei als der 59 Jahre alte Ehemann identifiziert werden. Die Ermittler konnten rekonstruieren, dass er in der Zeit zwischen 7.30 und 8.15 Uhr seine Frau im gemeinsam bewohnten Haus erschossen hat. Er benutzte dabei eine alte scharfe Handfeuerwaffe, die er illegal in Besitz hatte und deren Herkunft derzeit noch unklar ist. Nach der Tat wurde er gegen 8.20 Uhr von einem Zeugen beim Verlassen des Hauses gesehen. Minuten später stellte sich der Mann auf die Gleise der nahen Bahnstrecke an der Pulvermühlstrasse, schoss sich in den Kopf und ließ sich von einem heranfahrenden Zug überrollen. Die Waffe wurde in der Nähe des Leichnams am Bahndamm gefunden.

Das Motiv für die Gewalttat ist im privaten Bereich des Paares zu suchen. Aufgrund der festgestellten Tatumstände geht die Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, zweifelsfrei davon aus, dass der 59-jährige Mann seine Ehefrau getötet hat.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: rosenheim24.de

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