Erfolgreiche Stichproben-Kontrollen in Zügen

Rosenheim/Mittenwald/Lindau - Illegal Einreisende haben es an der Grenzen schwer, denn die Rosenheimer Bundespolizei kontrolliert verdächtige Zugpassagiere.

Bundes-, Landespolizei und Zoll haben auch am Montag mit mehreren Festnahmen die Wirksamkeit der verdachtsunabhängigen Kontrollen in grenzüberschreitenden Zügen belegt. Selbst von den Tricks der illegal Einreisenden lassen sich die Fahnder nicht täuschen.

So wollte ein junger Mann aus Guinea-Bissau mit dem Nachtzug von Kufstein aus unter der Sitzbank versteckt Richtung München reisen. Die Beamten der Polizeiinspektion Fahndung Rosenheim entdeckten den ausweislosen 23-jährigen Afrikaner auf Höhe Großkarolinenfeld.

Ebenfalls nicht ausweisen konnte sich ein 39 Jahre alter Mann von den Seychellen. Bundespolizisten griffen ihn in einer Regionalbahn von Mittenwald nach München auf.

Gegenüber Beamten des Zolls gab eine 28-Jährige im Regionalexpress zwischen Kempten und Lindau an, mit ihrem zehn Jahre älteren irakischen Begleiter verheiratet zu sein. Der Iraker konnte sich ausweisen, die Frau nicht. Nach ersten Erkenntnissen der Bundespolizei war die irakische Staatsangehörige bereits am Samstag in einem Lkw nach Deutschland gekommen.

Alle Personen, die ohne die erforderlichen Ausweispapiere eingereist waren, wurden vorläufig festgenommen. Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim stellte jeweils Strafanzeige und ermittelt wegen unerlaubter Einreise.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © pa

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