Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

1000 Euro pro Woche: Schleuser verpokert sich

Bad Feilnbach - Ein paar Leute nach Deutschland fahren und dafür 1000 einheimsen? Schlechter Plan: Anstatt des wöchentlichen Zuverdienstes erwartet den Mann nun ein Strafverfahren.

Die Bundespolizei hat am Mittwoch einen mutmaßlichen Schleuser auf der A8 festgenommen. Der Rumäne hatte sechs syrische Staatsangehörige unerlaubt ins Land gebracht. Ein versprochener wöchentlicher Zuverdienst von 1000 Euro konnte offenbar alle Skrupel ausräumen.

Bundespolizisten stoppten das in Italien zugelassene Auto auf Höhe Bad Feilnbach. Der 56-jährige Fahrer des Wagens hatte seinen rumänischen Reisepass dabei. Seine sechs Begleiter syrischer Herkunft verfügten allerdings nicht über die erforderlichen Einreisepapiere. Der in Madrid lebende Fahrzeugführer gab an, von einem Bekannten 1000 Euro pro Woche versprochen bekommen zu haben, wenn er Personen von Mailand nach Deutschland brächte. Die syrischen Männer habe er daher in Italien mit dem Wagen seines Freundes abgeholt. Wer sie seien und ob sie Pässe hätten, habe ihn nicht interessiert. Laut Angaben der Geschleusten hatten diese mit dem Mittelsmann einen Gesamtbetrag von 3600 Euro für die Fahrt bis nach München vereinbart. Zuvor seien bereits jeweils rund 6500 Dollar für die Überfahrt nach Italien fällig geworden.

Die Fahnder nahmen den mutmaßlichen Schleuser fest. Nach Vorführung beim Richter wurde er zur Untersuchungshaft in die Justizvollzugsanstalt Traunstein eingeliefert. Statt eines wöchentlichen Zuverdienstes erwartet ihn nun ein Strafverfahren. Alle sechs Syrer wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an die Münchner Aufnahmeeinrichtung weitergeleitet.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

Kommentare