Sturer Schwarzfahrer muss ins Gefängnis

Rosenheim - Einen uneinsichtigen Schwarzfahrer hat die Bundespolizei hinter Gitter gebracht. Am 5. Oktober fuhr der 56-Jährige ohne Fahrausweis mit einer Regionalbahn von München Richtung Salzburg.

Obwohl er genug Geld dabei hatte, war er weder bereit den Fahrschein nachzulösen noch seine Personalien anzugeben. Der Schaffner übergab den Mann am Rosenheimer Bahnhof der Bundespolizei. Doch auch gegenüber den Polizisten verweigerte der in Österreich wohnhafte Deutsche jegliche Angaben. Erst die erkennungsdienstliche Behandlung brachte Klarheit über die Identität des Mannes, der schon mehrfach wegen verschiedener Straftaten auffällig geworden war. Die Staatsanwaltschaft Rosenheim ordnete zur Durchführung des Strafverfahrens wegen Erschleichens von Leistungen eine Sicherheitsleistung in Höhe von 100 Euro an. Damit wäre der Schwarzfahrer umgehend auf freien Fuß gesetzt worden. Doch der Mann stellte sich auch dieser Anordnung gegenüber stur und verweigerte die Zahlung. So wurde er auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter beim Amtsgericht Rosenheim vorgeführt und nach Erlass eines Haftbefehls von der Bundespolizei in die Münchner Justizvollzugsanstalt Stadelheim eingeliefert.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

Zurück zur Übersicht: Polizei

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser