Suche mit Schwerpunkt im Tatort-Umfeld

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Rosenheim - Nach wie vor läuft die intensive Fahndung nach dem Tatverdächtigen Franz Müller mit Schwerpunkt im weiteren Tatort-Umfeld.

Für die Soko Hochgern ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich der Gesuchte noch in diesem Bereich aufhält. Am Freitag ging gegen 17 Uhr ein sehr konkreter Hinweis aus der Bevölkerung ein, dass der Gesuchte kurz zuvor am Mangfalldamm im Bereich Oberwöhr gesehen worden sei. Daraufhin wurden dort für Fahndungsmaßnahmen insgesamt etwa 200 Einsatzkräfte zusammengezogen. Alle einigermaßen gut einsehbare Flächen, Wiesen und Felder wurden mit Luftunterstützung durch einen Polizeihubschrauber sofort abgesucht. Bis zur Absuche des relevanten Waldstückes brach die Nacht an. Der umstellte Bereich wurde schließlich von Kräften eines Spezialeinsatzkommandos und insgesamt 13 Polizeidiensthunden durchkämmt. Um zur Unterstützung wenigstens einen Teil des Geländes etwas beleuchten zu können, wurden von Bereitschaftspolizei, Feuerwehr und THW Beleuchtungsmasten betrieben. Erst weit nach Mitternacht wurde die Suche abgeschlossen. Die um 17 Uhr gesehene verdächtige Person konnte jedoch nicht gefunden werden.

Bei der Soko Hochgern gingen zwischenzeitlich über 100 Hinweise verschiedenster Art ein. Viele Bürger teilen auch Örtlichkeiten mit, an denen man sich grundsätzlich gut verstecken könnte, angefangen von leerstehenden Gebäuden bis hin zu schwer zugänglichen Orten in der Natur. Im Rahmen der Fahndung wurde z.B. ein kleines „Waldlager“ gefunden. Die Spurensicherung der Kripo stellte jedoch fest, dass dieses schon längere Zeit „unbewohnt“ ist. Es dürfte sich um einen verlassener Obdachlosenunterschlupf handeln.

Im Laufe des Samstags wurden die Fahndungsplakate erneuert und ausgetauscht. Von Fachleuten des Landeskriminalamtes waren dafür Bilder mit dem möglichen zwischenzeitlichen Aussehen des Tatverdächtigen angefertigt worden. Auch wurden 3.000 Flugblätter an die Bevölkerung verteilt. Zur Gewässerabsuche nach möglichen tatrelevanten Gegenständen, wurde die Tauchergruppe der Bereitschaftspolizei eingesetzt. Die Spezialisten suchten Mangfall und Kanal nach Gegenständen ab, die der Täter auf der Flucht „versenkt“ haben könnte. Jedoch vorerst ohne Erfolg.

Eine große Anzahl von Einsatzkräften von Soko, Bereitschaftspolizei und anderer Polizeidienststellen ist weiter im Stadtbereich Rosenheim im Einsatz, um sofort auf neue Hinweise zu einem möglichen Aufenthaltsort des Gesuchten reagieren zu können. Parallel zum aktuellen Fahndungsgeschehen laufen auch die umfangreichen Ermittlungen der Soko mit großer Vehemenz weiter. Seit Tatbegehung durchgehend bis zu 20-Stundentage sind dabei keine Ausnahme. Auch die Beamten am Einsatz beteiligter anderer Dienststellen und angeforderte Bereitschaftspolizeieinheiten sind unermüdlich im Einsatz und arbeiten hochmotiviert die auflaufenden Arbeitsaufträge ab.

Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: rosenheim24.de

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