Syrer musste für Einschleusung Hof verkaufen

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A8/Irschenberg – Schleierfahnder haben am Dienstag, 9. August, auf der A8 einen italienischen Staatsangehörigen verhaftet. Er hatte fünf Syrer illegal nach Deutschland befördert.

Die Bundespolizei ermittelt wegen Einschleusens von Ausländern.

Auf Höhe Irschenberg unterzogen die Fahnder die sechs Insassen eines Vans mit italienischer Zulassung einer Kontrolle. Dabei konnte sich lediglich der 62-jährige Fahrer ausweisen. Seine Begleiter führten keine Dokumente mit. Nach eigenen Angaben handelt es sich um syrische Staatsangehörige im Alter zwischen 17 und 70 Jahren. Für die Schleusung aus ihrem Heimatland mussten sie oder ihre Verwandten nach ersten Erkenntnissen mehrere tausend Euro zahlen. Einer der unerlaubt Eingereisten merkte an, dass er für die illegale Reise sogar seinen Hof habe verkaufen müssen.

Zwei Geschleuste konnten mittlerweile der Obhut einer Münchener Flüchtlingseinrichtung anvertraut werden. Da die anderen Syrer bereits in Italien ein Schutzersuchen gestellt hatten, müssen sie in den nächsten Tagen ihre Rückreise antreten. Den mutmaßlichen Schleuser lieferten die Bundespolizisten in eine Haftanstalt ein. Es wurde Untersuchungshaft angeordnet. Die Ermittlungen der Rosenheimer Bundespolizei zu den Hintergründen der Schleusung dauern an.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © re

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