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Ins Netz gegangen

Rosenheim – Innerhalb der letzten acht Tage (19. bis 26. November) sind Fahndern der Bundes- und Landespolizei im Raum Rosenheim 23 Personen ins Fahndungsnetz gegangen, darunter unerlaubt Eingereiste, Urkundenfälscher und Schleuser.

Einen 27-jährigen Deutschen führten seine Trunkenheitsfahrten ins Gefängnis. Die illegal eingereisten Personen stammen aus Marokko, der Türkei, aus Indien, China, Algerien, Afghanistan, Pakistan, dem Irak sowie aus Mali und dem Senegal. Neun Personen nahm die Bundespolizei in Zügen zwischen Kufstein bzw. Salzburg und Rosenheim sowie am Bahnhof Rosenheim fest. Ein Rumäne und ein Türke wurden bereits mit Haftbefehlen wegen ausländerrechtlicher Verstöße gesucht. Mit zwei Haftbefehlen wurde auch ein 27-jähriger Deutscher gesucht. Der Mann war mehrfach betrunken Auto gefahren. Um die verhängte Strafe hatte er sich nicht gekümmert. Nachdem er seinen Wohnsitz aufgegeben hatte und untergetaucht war, erließen die zuständigen Staatsanwaltschaften vor wenigen Tagen die Haftbefehle. Diese konnte die Bundespolizei nun vollstrecken. Der Mann wurde in die Justizvollzugsanstalt Stadelheim eingeliefert.

Gefälschte spanische, italienische und bulgarische Reisepässe, Personalausweise und Führerscheine stellten Schleierfahnder der Landespolizei bei unerlaubt eingereisten Irakern, einem Pakistani und einem Mazedonier fest. Der Reisepass des Senegalesen enthielt zudem einen in Italien gestohlenen Aufenthaltstitel. Bei verschiedenen Kontrollen an der A 8 entlarvten Beamte der Landespolizei zwei Türken und einen Pakistani als mutmaßliche Schleuser. Die Ermittlungen der Rosenheimer Bundespolizei zu den Hintergründen der aufgedeckten Schleusungen dauern derzeit noch an.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © dpa

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