20 „Fische“ ins Netz gegangen

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Rosenheim - Die Handschellen klickten wie am Fließband: Bundes- und Landespolizei sind im Raum Rosenheim 17 unerlaubt eingereiste Personen und drei mutmaßliche Schleuser ins Fahndungsnetz gegangen.

Die illegal Eingereisten stammen aus Marokko, Albanien, Algerien, Tunesien, Ghana, der Türkei, dem Kosovo, dem Jemen und dem Irak.

Sieben Personen nahm die Bundespolizei allein in grenzüberschreitenden Zügen zwischen Kufstein bzw. Salzburg und Rosenheim fest.

Am Bahnhof in Rosenheim trafen die Bundespolizisten in der Nacht von Sonntag auf Montag zunächst auf drei illegal eingereiste Iraker, die nach eigenen Angaben in einem Lkw nach Deutschland gebracht worden waren. Bei Absuche der näheren Umgebung stießen die Fahnder der Bundespolizei im Bereich der Klepperstraße auf eine weitere Gruppe von Irakern, die gerade in ein Taxi stiegen. Drei Männer konnten gültige Aufenthaltstitel vorweisen. Sie wollten die anderen vier abholen. Nach ersten Erkenntnissen waren diese ebenfalls mit einem Lkw ins Bundesgebiet geschleust worden. Die Abholer wurden als mutmaßliche Schleuser festgenommen.

Derzeit dauern die Ermittlungen der Bundespolizei Rosenheim noch an.

Schleierfahnder der Landespolizei griffen bei Kontrollen in Zügen und auf der A 8 drei unerlaubt Eingereiste auf. Darunter befand sich auch ein Türke, gegen den bereits ein Haftbefehl wegen eines ausländerrechtlichen Vergehens vorlag.

Pressemedlung Bundes- und Landepolizei

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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