Unerlaubte Einreise vereitelt

Rosenheim - Den Schleierfahndern gelang es am Mittwoch, die Einschleusung einer syrischen Großfamilie zu verhindern. Und nur kurze Zeit später nahmen die Bundespolizisten einen Tunesier fest, der unerlaubt eingereist war.

 Beamten der Polizeiinspektion Fahndung fiel ein mit acht Personen besetzter Kleinwagen bereits am ehemaligen Grenzübergang in Kiefersfelden auf. Im Bereich Oberaudorf war die Reise dann erstmal vorbei. Bei der Kontrolle der Insassen konnte sich lediglich der albanische Fahrer ausweisen. Die anderen Personen, eine siebenköpfige Familie aus Syrien, führten keine Ausweisdokumente mit sich.

Die Rosenheimer Bundespolizei zeigte den Albaner wegen der Einschleusung von Ausländern an und führte ihn am Amtsgericht Rosenheim dem Haftrichter vor. Gegen den 31-Jährigen erging Untersuchungshaftbefehl. Der Mann wurde daraufhin in die Justizvollzugsanstalt Stadelheim eingeliefert. Die syrische Familie muss sich wegen unerlaubter Einreise verantworten. Auf Höhe Oberaudorf kontrollierten Fahnder der Bundespolizei einen Pkw mit deutscher Zulassung.

Ein tunesischer Mitfahrer konnte bei der grenzpolizeilichen Überprüfung keinerlei Einreisedokumente vorweisen. Die deutsche Fahrerin und ihr Beifahrer gaben an, den Mann in Österreich als Anhalter mitgenommen zu haben. Gegen die beiden ermittelt nun die Bundespolizeiinspektion Rosenheim wegen Beihilfe zur unerlaubten Einreise. Der 37-jährige Tunesier wurde angezeigt und anschließend an eine Münchner Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge weitergeleitet.

Polizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © pa

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