Ungarischer Lkw-Fahrer auf Abwegen

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Irschenberg - Weit außerhalb seiner Route war am Samstag ein ungarischer Lkw unterwegs. Der Spediteur sorgte sich um seine Ladung und ließ den Wagen via GPS anpeilen.

Am Samstag, gegen 16.45 Uhr, verständigte eine ungarische Spedition die Autobahnpolizei Holzkirchen, da man sich um den Verbleib eines Sattelzugfahrers und seiner Ladung Sorgen machte. So hätte man den Fahrer seit geraumer Zeit nicht mehr telefonisch erreichen können, aber zugleich anhand des GPS-Signals festgestellt, dass sich das Fahrzeug im Raum Irschenberg in Bewegung befinde, obwohl es aufgrund der Frachtwege dort gar nicht sein dürfte. Daraufhin wurde eine Fahndung nach dem Fahrzeug ausgelöst, bei der der Sattelzug zunächst nicht gefunden werden konnte.

Durch eine Streife der Autobahnpolizei Siegsdorf wurde gegen 17.45 Uhr schließlich nur die Sattelzugmaschine an der AS Felden in Richtung Salzburg verbotswidrig parkend angetroffen. Der alleinige Fahrer telefonierte gerade. Im Rahmen der anschließenden Kontrolle wurde bei dem 33-jährigen Fahrer Alkoholgeruch festgestellt. Ein durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von 1,1 Promille, so dass die Weiterfahrt unterbunden wurde.
Des weiteren wurde ermittelt, dass er seinen Auflieger im Bereich Augsburg abgestellt und nach dem Konsum einiger Bier auf Spritztour begeben hatte.

Gegen den Ungarn wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und anderer Verstöße eingeleitet, weshalb er auch eine Blutentnahme über sich ergehen lassen mußte.
Die Spedition schickte daraufhin einen anderen Fahrer, damit dieser, hoffentlich zuverlässig, die in Augsburg abgestellte Fracht weiterbefördert.

Pressemitteilung Verkehrspolizei Traunstein

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © pa

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