Urkundenfälscher im Fahndungsnetz

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Rosenheim/Oberaudorf – Im deutsch-österreichischen Grenzraum sind Fahndern am Donnerstag drei mutmaßliche Urkundenfälscher ins Netz gegangen.

Im Zug zwischen Kufstein und Rosenheim verhafteten Schleierfahnder zwei irakische Staatsangehörige. Die Männer wiesen sich bei der Kontrolle mit falschen ungarischen Dokumenten aus. Sie gaben an, für ihre illegale Reise nach Deutschland jeweils rund 10.000 Euro gezahlt zu haben. Die gefälschten Papiere wollen sie in Italien von einem Schleuser erhalten haben. Beide wurden wegen unerlaubter Einreise und Verdachts der Urkundenfälschung angezeigt. Da die Iraker ein Schutzersuchen stellten, wurden sie, nachdem sie jeweils 300 Euro für das anstehende Strafverfahren gezahlt hatten, der Obhut einer Münchner Flüchtlingseinrichtung anvertraut. Die Ermittlungen der Bundespolizei zu den Hintermännern der Schleusung dauern derzeit noch an.

Einen weiteren Urkundenfälscher nahmen Bundespolizisten an der A 93 bei Oberaudorf fest. Der albanische Staatsangehörige hatte vergeblich versucht, die Beamten mit einem gefälschten rumänischen Ausweis „hinters Licht zu führen“. Er muss sich nun wegen unerlaubter Einreise und Urkundenfälschung strafrechtlich verantworten. Nachdem der 32-Jährige ebenfalls 300 Euro Sicherheitsleistung gezahlt hatte, wurde er bereits am Freitag nach Österreich zurückgeschickt.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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