Libanesische Urkundenfälscher landen im Knast

Rosenheim – Am Dienstag hat die Bundespolizei zwei libanesische Staatsangehörige ins Bernauer Gefängnis eingeliefert. Die Männer hatten sich zuvor mit gefälschten Dokumenten ausgewiesen.

Im Zug von Kufstein nach München kontrollierten Rosenheimer Schleierfahnder auf Höhe Raubling zwei Libanesen. Die Beamten erkannten, dass es sich bei den vorgezeigten bulgarischen Ausweisen um „glatte“ Fälschungen handelte. Beide Personen wurden daraufhin festgenommen und von der Bundespolizei wegen Urkundenfälschung und unerlaubter Einreise angezeigt.

Da die Staatsanwaltschaft aufgrund der klaren Beweislage die Durchführung eines „beschleunigten Verfahrens“ beantragte, führten die Bundespolizisten die 25- und 26-jährigen Männer am Amtsgericht Rosenheim vor. Dort kassierten die Angeklagten jeweils eine Geldstrafe in Höhe von 400 Euro. Da sie den Betrag nicht aufbringen konnten, traten sie ersatzweise eine 80-tägige Haftstrafe in der Justizvollzugsanstalt Bernau an.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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