Urkundenfälscher hinter Gittern

Rosenheim/Brannenburg - Drei Männer mit gefälschten Pässen wurden von Beamten der Bundespolizei am Montag und Dienstag in verschiedenen Zügen festgenommen.

Am Dienstag, den 4. Oktober, hat die Rosenheimer Bundespolizei drei Männer in unterschiedliche Haftanstalten eingeliefert. Die Festgenommenen hatten sich zuvor bei Kontrollen jeweils mit gefälschten Dokumenten ausgewiesen. Ein tunesischer und ein italienischer Staatsangehöriger gingen den Schleierfahndern im Zug von Florenz nach München ins Netz. Bei der Kontrolle auf Höhe Brannenburg wies sich der Tunesier mit einem falschen belgischen Ausweis und einem falschen belgischen Führerschein aus. Der Italiener hatte einen gefälschten italienischen Ausweis dabei.

Die Rosenheimer Bundespolizei zeigte die Männer wegen Urkundenfälschung an und führte sie beim Amtsgericht Rosenheim vor. In einem sogenannten „beschleunigten Verfahren“ verurteilte der Richter den 24-jährigen Tunesier zu sechs Monaten Haft ohne Bewährung. Gegen den 28-jährigen Italiener ordnete der Haftrichter die Untersuchungshaft an.

Bereits am Montag nahmen Fahnder der Landespolizei im Zug von Rom nach München einen kosovarischen Staatsangehörigen fest. Die Beamten erkannten bei der Kontrolle auf Höhe Rosenheim, dass in dem slowenischen Pass, den der Mann ihnen vorgezeigt hatte, das Lichtbild ausgewechselt worden war. Der 57-Jährige wurde an die Bundespolizei übergeben, wegen Urkundenfälschung angezeigt und am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt. Der Richter verurteilte den Kosovaren zu einer Geldstrafe in Höhe von 1200 Euro. Da der Mann den Betrag nicht zahlen konnte, musste er ersatzweise für 120 Tage hinter Gitter.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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