Urlaubs-Chaos auf den Autobahnen

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A8/A93 - Auf den Autobahnen der Region herrscht weiter Urlaubs-Chaos. Neben zahlreichen Staus kam es bisher auch zu mehreren Unfällen mit neun zum Teil schwer verletzten Personen!

Bereits ab Freitagnachmittag war auf der Salzburger Autobahn, in Fahrtrichtungen Süden, stark erhöhtes Verkehrsaufkommen zu verzeichnen. Vor dem Inntaldreieck kam es immer wieder zu Stauungen.

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Am Samstag benötigten die Reisenden zwischen dem Irschenberg und Rohrdorf viel Geduld. Bereits ab 2 Uhr kam es in Richtung Salzburg auf eine Strecke von 25 Kilometern immer wieder zu Stauungen. Erst in den Abendstunden normalisierte sich die Verkehrslage wieder.

Aktuell kommt es auf der A8, zwischen Bad Aibling und der Anschlussstelle Achenmühle zu Behinderungen. Seit 9.30 Uhr geht es hier teilweise nur im Schritttempo voran.

In Fahrtrichtung Norden und auf der gesamten Inntalautobahn herrscht/e starker Reiseverkehr. Es gab/gibt jedoch keine nennenswerten Beeinträchtigungen.

Neun Personen zum Teil schwer verletzt

Zahlreiche Pannenfahrzeuge und neun Verkehrsunfälle, davon fünf Auffahrunfälle, sorgen für zusätzliche Behinderungen. Neun Personen wurden dabei teilweise schwer verletzt. Der Gesamtschaden liegt bei ca. 60.000 Euro.

Der schwerste Unfall ereignete sich am Freitag um 17.20 Uhr auf der A8 in Richtung Salzburg. Die 23-jährige Lenkerin eines mit einer türkischen Großfamilie voll besetzten VW-Bus erkannte kurz vor dem Inntaldreieck das Stauende zu spät und fuhr mit voller Wucht in den Pkw ihres vorausfahrenden Onkels. Dessen Wagen wurde wiederum auf den Pkw einer 28-jährigen Münchnerin geschoben, der letztendlich noch das Fahrzeugheck eines 24-jährigen Österreichers eindrückte. Vier Kinder, die nicht vorschriftsmäßig gesichert waren, und ein Erwachsener mussten vom Rettungsdienst versorgt und mit Schnittwunden und starken Prellungen ins Rosenheimer Klinikum verbracht werden.

Am Samstag, 6.10 Uhr, fuhr eine tschechische Studentin viel zu schnell in den Baustellenbereich der A93 ein. Sie kam kurz nach dem Gletschergarten nach rechts von der Fahrbahn ab und schleuderte auf die dort befindliche Leitplanke. Im Anschluss überschlug sich der Wagen und blieb auf dem Dach liegen. Die in Richtung Süden fahrende 25-Jährige und ihr 34-jähriger, italienische Beifahrer konnten mit leichten Verletzungen aus dem stark beschädigten Pkw klettern.

Um 10 Uhr wollte ein 56-jähriger Fernfahrer im Bereich der Rastanlage Inntal-Ost eine Durchgangsstraße überqueren. Dabei übersah er jedoch den Pkw eines 66-Jährigen aus Meißen. Mit gebrochenem Sprunggelenk erfolgte der Abtransport ins Kufsteiner Krankenhaus.

Wegen dem an Samstagen in der Ferienreisezeit bestehenden Lkw-Fahrverbot auf den Hauptdurchgangsrouten waren die Parkplätze entlang der A93 stark von Schwerfahrzeugen frequentiert. Um ein Parkchaos zu verhindern musste, insbesondere an den Rastanlagen Inntal West und Ost, von den Einsatzkräften verkehrslenkend eingegriffen werden.

Zahlreiche Straftäter aus Verkehr gezogen

Neben den umfangreichen Verkehrsmaßnahmen wurden von den Beamten der Verkehrspolizei auch noch zahlreiche Straftäter aus dem Verkehr gezogen.

So war z.B. ein 70-Jähriger aus dem Raum Rosenheim ohne Führerschein unterwegs. Dieser wurde ihm bereits vor einem Jahr wegen einer Trunkenheitsfahrt entzogen.

Gegen einen 35-Jährigen aus Raststatt wurde Anzeige wegen Nötigung und Straßenverkehrsgefährdung erstatten. Er fuhr mit seinem Wagen auf der Autobahn sehr dicht auf und überholte in riskanter Weise auf der rechten Fahrspur.

Mit einem manipulierten Tacho war ein 46-jähriger Lkw-Fahrer unterwegs. Der Italiener täuschte dadurch falsche Lenk- und Ruhezeiten vor. Auch die gefahrene Geschwindigkeit entsprach nicht der Wirklichkeit.

Pressemitteilung Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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