Wochenendbericht der Verkehrspolizei

Rosenheim - Alle Hände voll zu tun hatte an diesem Wochenende einmal mehr die Verkehrspolizei auf der Autobahn. Während dem Hochbetrieb auf der A8 kam es auch zu einigen Unfällen.

Verkehrslage:

Auch an diesem Wochenende herrschte wieder Hochbetrieb auf den Autobahnen A 8 und A 93 im Dienstbereich der Autobahnpolizei Rosenheim. Nachdem in einigen Bundesländern die Ferien zu Ende gehen, kam es insbesondere auf der A 8 Richtung München zu Behinderungen durch starken Heimreiseverkehr. Hinzu kamen noch Pannenfahrzeuge, Verkehrsunfälle und die Baustelle A 8 / Innbrücke bei Rosenheim, welche den Verkehr zeitweise zum Stocken brachten. Größere Staus mit länger andauernden Wartezeiten waren allerdings nicht zu verzeichnen.

Verkehrsunfälle:

Die Beamten wurden zu insgesamt sieben Verkehrsunfällen gerufen, bei denen es überwiegend zu Sachschäden kam.

A 8/Rohrdorf - Ein 76-jähriger Autofahrer aus Baden-Württemberg übersah am Freitag Nachmittag das Stauende vor der Baustelle A 8 / Innbrücke Ri. München und legte mit ca. 100 km/h eine Vollbremsung ein, um einen Auffahrunfall zu vermeiden. Zur Verstärkung der Bremswirkung zogen er und seine beifahrende Ehefrau mit vereinten Kräften zusätzlich an der Handbremse. Dies wiederum wirkte sich auf die Fahrstabilität aus, was dazu führte, dass der Pkw ins Schleudern geriet und das Fahrzeug eines neben ihm fahrenden 61-jährigen Kaufbeurers touchierte. Der 76- jährige kam schließlich nach Überfahren eines Begrenzungspfostens in der angrenzenden Wiese zum Stehen. Der Sachschaden belief sich hier auf ca. 5.000,- Euro, verletzt wurde niemand.

A 8/Bernau - Das Gefälle des sogenannten Bernauer Berges wurde einem 58- jährigen Wohnwagengespann-Fahrer aus Eisenach am Freitag Nacht gegen 23:30 Uhr zum Verhängnis. Der Mann konnte den ins Schlingern geratenen Anhänger nicht mehr unter Kontrolle bringen und prallte in die Mittelleitplanke wodurch der Wohnanhänger nach rechts umkippte. An der Leitplanke und den Fahrzeugen entstand Schaden in Höhe von ca. 9.000,- Euro, verletzt wurde niemand. Bis zur Bergung des Gespanns durch den Abschleppdienst musste der linke Fahrstreifen gesperrt werden. Trotz Absicherung der Unfallstelle mit Leitkegeln (sog. Pylonen) und Warnleuchten sowie einem zusätzlichen Streifenwagen mit eingeschaltetem Blaulicht und >Unfall< - Signal zur Vorwarnung an der Kuppe des Bernauer Berges, fuhren mehrere Pkw- Fahrer mit hoher Geschwindigkeit in den abgesicherten Bereich und beschädigten dabei vier Pylonen.

Die offenbar äußerst unaufmerksamen Verkehrsteilnehmer gefährdeten dadurch nicht nur das Leben der Unfallbeteiligten und eingesetzten Beamten. Sie hielten es auch nicht für notwendig, anzuhalten und sich um den angerichteten Schaden zu kümmern.

Nachdem dieses grob fahrlässige Verhalten insbesondere auf den Autobahnen häufiger festzustellen ist, weist die Polizei eindringlich darauf hin, vor Gefahrenstellen, diese werden in der Regel im Vorfeld durch haltende Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht angezeigt, den Fuß vom Gas zu nehmen und die Geschwindigkeit angemessen zu reduzieren.

A 8/Rohrdorf - Den vor ihm zum Stocken gekommenen Verkehr übersah ein 51-jähriger Italiener am Samstag gegen 18 Uhr auf der A 8 Richtung München bei Rohrdorf. Um nicht aufzufahren, bremste er stark ab, geriet dabei aber auf den rechten Fahrstreifen und stieß gegen den Pkw eines 43- jährigen Deutschen. Dessen 7-jährige Tochter erlitt einen Schock und wurde vorsorglich zur Untersuchung in das Krankenhaus Rosenheim eingeliefert. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 6.000,- Euro.

Pressemeldung Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © pa

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