Nach Lkw-Überholmanöver

Unfall auf der A94 bei Obertaufkirchen endet mit Totalschaden und Strafverfahren

Ein Brummi-Rennen auf der A94 endete fatal. Ein beteiligtes Auto erlitt einen Totalschaden und auf den Lkw-Fahrer wurde plötzlich die Polizei aufmerksam.

Pressemitteilung im Wortlaut

Obertaufkirchen - Am Mittwoch den 7. April ereignete sich gegen 13.30 Uhr auf der A94 in Fahrtrichtung München ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Lkw. Zwischen den Anschlussstellen Heldenstein und Schwindegg wollte ein 41-jähriger Rumäne mit seinem Sattelzug einen vorrausfahrenden Lkw überholen. Beim Ausscheren übersah er jedoch den Mercedes eines 42-jährigen, der sich gerade links neben dem Sattelzug befand.

Das Auto wurde durch den Sattelzug links in die Betongleitwand gedrückt und blieb mit Totalschaden auf dem linken Fahrstreifen liegen. Der Sattelzug wurde am Auflieger beschädigt. Zum Glück wurde bei dem Unfall niemand verletzt. An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von circa 15.000 €. Während der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten wurde durch die Autobahnmeisterei der linke Fahrsteifen für circa 1,5 Stunden gesperrt. Es kam zu leichten Verkehrsbehinderungen.

Für den Lkw-Fahrer hatte jedoch der Unfall noch weitreichendere Folgen. Bei der Überprüfung seiner Personalien wurde festgestellt, dass er wegen Betrugsverdachts von zwei Behörden zur Fahndung ausgeschrieben war. Darüber hinaus besteht der Verdacht, dass für Deutschland eine Fahrerlaubnissperre hat. Somit endete für ihn die Fahrt vorzeitig.

Den Rumänen erwartet nun ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Außerdem muss er mit einem Bußgeld für den verursachten Unfall rechnen.

Aus der Pressemitteilung der Autobahnpolizeistation Mühldorf im Wortlaut

Rubriklistenbild: © Karl-Josef Hildenbrand

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