Nach "harmlosem" Lkw-Unfall bei Vogtareuth

Waldkraiburger tischt Polizei dreiste Lüge auf - und hat nun Ärger

Vogtareuth - Eigentlich war der Unfall, der am Montagnachmittag, 16. Dezember, gegen 14.15 Uhr auf der Staatsstraße 2359 passierte, völlig harmlos. Doch wegen einer dreisten Lüge bekam ein Waldkraiburger dann ordentlich Ärger:

Die Pressemeldung im Wortlaut:


Ein 43-jähriger Lkw-Fahrer aus Waldkraiburg hatte auf der Staatsstraße einen kleinen Verkehrsunfall. Ursache war wohl ein geplatzter Reifen und nach der Aufnahme durch eine Streife der Rosenheimer Polizei sagte der Lkw-Fahrer, dass er einen Abschleppdienst organisiert hat, der sich um den Lkw kümmern würde. Der Sattelzug stand abseits und stellte keine Verkehrsbehinderung dar. Deshalb rückten die Beamten von der Unfallstelle ab.

Etwa 15 Minuten später kam der Streife der Lastwagen plötzlich entgegen. Der Reifen war nicht repariert und vom Reifen schlugen Gummireste kreuz und quer auf die Fahrbahn. Teilweise waren der Gummi und die Karkasse soweit abgefahren, dass nur noch die Stahlfelge vorhanden war, die kleine Furchen in die Fahrbahn fräste. Sofort wurde die Fahrt gestoppt. Die Firma wurde verständigt und kurz danach kam auch ein Serviceteam vorbei, das den Reifen ordnungsgemäß reparierte. Nun war die Weiterfahrt möglich. Gegen den Fahrer wird nun ein Bußgeldverfahren mit Punkten in Flensburg eingeleitet.

Pressemeldung Polizei Rosenheim

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