Mit dem Ofenrohr ins Gebirge...

Prutting - Drei Tage lief ein alter Holzofen, den ein 65-Jähriger wieder in Gang bringen wollte. Dann aber bemerkte er Brandgeruch: Die Wand war bereits durchsetzt von Glutnestern.

Ein 65-jähriger Pruttinger war die letzten Tage damit beschäftigt sein altes Bauernhaus zu entrümpeln und den alten Holzofen wieder in Gang zu bringen. Nachdem er drei Tage geheizt hatte, stellte er am Samstag, 4. Februar, fest, dass es angebrannt roch. Aus einer Wand, durch die das Ofenrohr ins Nebenzimmer führte, rauchte es leicht. Um der Sache auf den Grund zu gehen, schlug er mit dem Hammer ein kleines Loch in die Wand. Hierbei stellte der Rentner fest, dass sich dort bereits mehrere Glutnester gebildet hatten.

Die sofort gerufene Feuerwehr konnte die Brandstelle mit einem Aufgebot von 18 Männern ablöschen. Zum Glück hatte der Hausbewohner die Feuerwehr rechtzeitig alarmiert, sonst hätte er sprichwörtlich mit dem Ofenrohr ins Gebirge geschaut.

Laut der Feuerwehr Prutting wäre es voraussichtlich in kürzester Zeit zu einem Vollbrand des Bauernhauses gekommen, da sich die Glut schon nahezu bis zum Dachboden durchgefressen hatte.

Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Euro.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © lam

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