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Mühldorfer völlig außer Rand und Band

Waldkraiburg - Ein 29-jähriger Mühldorfer verfolgte einen Mann und schlug auf ihn ein, um in seine Wohnung zu gelangen. Als ihm dies verwehrt wurde, verschwand er - aber nicht für lange Zeit:

Am Montag, 26. Mai, gegen 17.30 Uhr, wurde ein Waldkraiburger von einem ihm Unbekannten verfolgt. Dieser Mann schlug ihm mehrmals mit den Fäusten ins Gesicht und verlangte den Einlass in seine Wohnung, was ihm jedoch verwehrt wurde. Beim Eintreffen der Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Waldkraiburg war der unbekannte Mann nicht mehr vor Ort.

Kurze Zeit später kehrte dieser jedoch wieder zurück und verlangte abermals Eintritt in das Haus in der Adlergebirgsstraße. Hierbei trat er dann eine Wohnungstüre einer anderen Familie, welche ebenfalls in diesem Haus wohnhaft ist, ein. Auch hier konnte kein Bezug hergestellt werden. Für diese Familie war der Mann ebenso ein völlig Unbekannter.

Nachdem die Beamten der Polizeiinspektion Waldkraiburg den Mann in Gewahrsam genommen hatten, machte er völlig wirre Angaben. Die Personalien des 29-jährigen Mannes aus Mühldorf konnten aufgeklärt werden und der nunmehr verständige Vater des Randalierers teilte mit, dass sein Sohn an Burn-Out erkrankt sei. Er wurde zur Behandlung in die Inn-Salzach-Klinik gefahren. Gegen den Mann wird Anzeige wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung erstattet.

Pressmeldung der Polizeiinspektion Waldkraiburg

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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