Einbrecher hinterließen ein großes Loch

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Waldkraiburg - Viel Mühe für Nichts: Drei Unbekannte versuchten auf brachiale Weise stundenlang in ein Warenlager einzubrechen und verursachten dadurch einen großen Sachschaden.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag haben mindestens drei Täter versucht, auf brachiale Weise in ein Warenlager in der Daimlerstraße einzubrechen. Laut Videoüberwachungsanlage drangen die Täter schon gegen 20.40 Uhr von einer schwer einsichtigen Stelle in das Gelände ein, indem sie den fast mannshohen Zaun aufschnitten.

Danach bearbeiteten sie die Fertigbetonwand des Warenlagers mit Spitzhacken und Eisenstangen. Sie stemmten so ein circa 80 mal 60 cm großes Loch in die Mauer, trafen aber dabei auf Eisenstreben, die zur Verstärkung in die Wand eingelassen waren. Diese bogen sie weg, erkannten aber bald, dass dahinter eine zweite Mauer folgte.

Dennoch konstruierten sie aus einer Eisenwinde eine Art Spreizwerkzeug, welche sie mit Pflastersteinen gestützt gegen die zweite Mauer spreizten, um diese damit einzudrücken. Ob diese Methode zum Erfolg geführt hätte, erscheint jedoch fraglich.

Die Täter ergriffen gegen 0.30 Uhr die Flucht. Sie befürchteten vermutlich vom Wachmann, der gerade beim Nachbargebäude seinen Rundgang machte, entdeckt zu werden. Sie ließen einen Großteil ihrer Werkzeuge zurück und müssen den Spuren zufolge mit einem Lieferwagen geflüchtet sein.

Wer hat in der Tatnacht Wahrnehmungen zum Einbruch gemacht. Die Polizei Waldkraiburg bittet um Hinweise unter Tel. 08638 / 9447-0

Pressemitteilung der Polizeiinspektion Waldkraiburg

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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