Wasser abgelassen - sämtliche Fische tot

Wasserburg - Was für eine gemeine Tat: Unbekannte Täter haben das Wasser des Wuhrbachsees abgelassen. Sämtliche Fische verendeten qualvoll.

Unbekannte Täter öffneten am Freitagnachmittag, 6. Mai, die Schleuse des Wuhrbachsees. Darauf aufmerksam wurde ein Angestellter der Stadtwerke, weil das Wuhrbach-Stromkraftwerk sich wegen Niedrigwasser selbständig abschaltete. Nachdem zunächst nur eine grundlose Störung angenommen wurde, ergab die Überprüfung, dass der See leer war.

Die meisten der Karpfen schwemmte die starke Strömung des auslaufenden Wassers mit. Sie dürften an einem Wehr beim Aufprall auf den Beton verendet sein. Auf dem Seegrund fand der technische Leiter noch etwa 50 weitere tote Fische.

Der Schaden durch die ausgefallene Stromerzeugung dürfte schätzungsweise 500 Euro betragen, der Schaden an der Wasserfauna kann nicht beziffert werden.

Das Rad zum Aufdrehen der Schleuse war mit einer Kette gesichert, die von den Tätern durchgezwickt worden war. Das Drehen des Schleusenrades benötigt einen derartigen Kraftaufwand, dass von mehreren Tätern ausgegangen wird.

Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Wasserburg (08071 / 9177-0) zu melden.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © pa

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