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Unfallentwicklung für das Jahr 2013

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Wasserburg - Insgesamt ereigneten sich im letzten Jahr 1247 Verkehrsunfälle. Hauptgrund ist vor allem die Missachtung der Vorfahrt sowie Geschwindigkeitsverstöße und alkoholisiertes Fahren.

Im Dienstbereich der Polizeiinspektion Wasserburg ist ein leichter Anstieg der Unfälle gegenüber letztem Jahr zu verzeichnen. Im Gegenteil dazu ging die Zahl der getöteten Verkehrsteilnehmer von 6 Toten im Jahr 2012 auf 3 Tote im Jahr 2013 zurück. Die zu bearbeitenden Verkehrsunfälle verteilen sich auf insgesamt 34,5 km Bundesstraßen, 81,5 km Staatsstraßen, 92 km Kreisstraßen und 523 km Gemeindestraßen.

Folgende Unfallzahlen wurden bei der Polizeiinspektion Wasserburg im Jahr 2013 registriert (in Klammern die Zahlen des Vorjahres und die prozentuale Veränderung):

Insgesamt ereigneten sich 1247 Verkehrsunfälle (1135 = + 8,98 %), davon 180 Unfälle mit Verletzten (168 = + 6,67 %). Dabei wurden 248 Personen verletzt (233 = + 6,05 %) und 3 Unfallbeteiligte getötet (6 = - 50 %). Weiterhin ereigneten sich noch 750 Kleinunfälle ( 699 = + 6,80 %). Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 2.734.000 Euro geschätzt. 216 Verkehrsteilnehmer (194 = + 10,19 %) entfernten sich nach einem von ihnen verursachten Unfall unerlaubt vom Unfallort, 84 Flüchtige (70 = + 16,64 %) konnten ermittelt werden.

Die meisten Verkehrsunfälle wurden am Donnerstag registriert. Die Gefahr, an diesem Tag in einen Unfall verwickelt zu werden, war statistisch gesehen zwischen 12 Uhr und 18 Uhr am größten.

Neben den sonstigen Unfallursachen, die mit 72 % zu Buche schlagen, kristallisierten sich als Hauptunfallursachen auf Platz 1 die Missachtung der Vorfahrt mit einem Anteil von 8 % heraus. Auf Platz 2 reihte sich bei den häufigsten Unfallursachen Fehler beim Abbiegen und Wenden mit 7 % und auf Platz 3 Geschwindigkeitsverstöße mit 5 % ein. Es folgen dann Verstöße gegen das Rechtsfahrgebot mit 3 %, ebenso Überholen/Vorbeifahren mit 3 % und Alkoholeinfluss mit 2 %.

2013 verunglückte glücklicherweise kein Kind im Straßenverkehr auf dem Schulweg. Dass die Unfallzahlen hier nicht höher liegen, ist wohl nicht zuletzt dem Verkehrsunterricht und der Radfahrausbildung der Schulen in Zusammenarbeit mit der Polizei zu verdanken.

Da viele Autofahrer offensichtlich immer noch nicht davor zurückschrecken, sich alkoholisiert ans Steuer ihres Fahrzeugs zu setzen, ereigneten sich 2013 insgesamt 21 Unfälle (2012 = 19 Unfälle) mit Unfallursache Alkohol. Dabei wurde wie auch im Vorjahr keine Person getötet, 1 Person wurde schwer verletzt (2012 = 4) und 9 Personen leicht verletzt (2012 = 9). Bei diesen Unfällen ereignete sich insgesamt 138 000 Euro Sachschaden. Weiter wurden 52 Fahrzeugführer (2012 = 58) zur Anzeige gebracht, die mit ihrem Fahrzeug in alkoholisiertem Zustand unterwegs waren. Zusätzlich wurden 14 Verkehrsteilnehmer (2012 = 13) festgestellt, die ihr Fahrzeug unter dem Einfluss von Drogen führten.

Nachdem überhöhte Geschwindigkeit immer noch zu den Hauptunfallursachen zählt, wurden im Dienstbereich der Polizei Wasserburg im Jahr 2013 wieder eine Vielzahl von Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Dabei kam die Laserpistole bei der Polizeiinspektion Wasserburg insgesamt 97 Stunden zum Einsatz, wobei 117 Anzeigen und 155 Verwarnungen an Ort und Stelle ausgesprochen werden mussten. Ebenfalls beteiligte sich an der Geschwindigkeitsüberwachung die Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim mit insgesamt 115 Radarmessungen, wobei 234 Verkehrsteilnehmer eine Anzeige und 1688 eine Verwarnung erhielten. Auch in Zukunft wird von diesen Geräten reger Gebrauch gemacht, sodass der Verkehrsteilnehmer immer und überall mit einer Geschwindigkeitskontrolle rechnen muss.

Abschließend weist die Polizeiinspektion Wasserburg nochmals eindringlich auf das konsequente Anlegen des Sicherheitsgurtes hin, da sich auch wieder bei Unfällen des Jahres 2013 die Unfallfolgen hätten minimieren lassen, wenn der Gurt immer angelegt gewesen wäre. Bedauerlicherweise muss bei Verkehrskontrollen immer noch in hohem Maße gegen nichtangegurtete Verkehrsteilnehmer eingeschritten und eine Geldbuße verhängt werden. Dabei ist erwiesen , dass ein Airbag nur in Verbindung mit angelegtem Sicherheitsgurt wirksam vor schweren Verletzungen schützen kann.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg

Quelle: rosenheim24.de

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