Bundespolizei musste Tür am Münchner Ostbahnhof aufbrechen

Überdosis: Wasserburger bewusstlos in Bahnhofsklo gefunden

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München - Am Freitagmorgen musste die Bundespolizei eine Toilettentür am Ostbahnhof aufbrechen. Dahinter wurde ein regungsloser 23-jähriger Wasserburger aufgefunden. 

In einer Herrentoilette eines Schnellrestaurants am Ostbahnhof musste die Bundespolizei am Freitagmorgen, 15. Januar eine Türe gewaltsam öffnen, nachdem sich dort eine hilflose Person befand. Aufgefunden wurde ein am Boden, neben mehreren Spritzen liegender 23-jähriger Wasserburger. 

Der Mann wurde vom Rettungsdienst in die Klinik verbracht. Eine Reinigungskraft eines Schnellrestaurants am Ostbahnhof meldete der Bundespolizei gegen 1.20 Uhr eine verschlossene Toilettentür. Darin sei ein Mann, der nicht mehr reagiere. Als Beamte vor Ort waren, erkannten sie unter der Toilettentüre hindurch, einen Mann der reglos am Boden lag. Daneben lagen mehrere Spritzen. Der Mann reagierte auf Ansprache nicht. Da keine andere kurzfristige Öffnungsmöglichkeit bestand, wurde die Türe unter Anwendung massiver körperlicher Gewalt herausgerissen. 

Die Bundespolizisten fanden einen am Boden liegenden, nicht ansprechbaren 23-jährigen Mann aus Wasserburg am Inn vor. Dieser litt offensichtlich unter einer Betäubungsmittelvergiftung. Nachdem Rettungskräfte bereits verständigt waren, begannen die Beamten mit Erste-HilfeMaßnahmen, die dann von einer RTW-Besatzung der Berufsfeuerwehr fortgesetzt wurden. Der Mann wurde in eine Münchner Klinik eingeliefert. 

Nach erster Einschätzung haben die schnelle Information durch die Reinigungskraft und die Maßnahmen der Beamten dem 23-Jährigen das Leben gerettet.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion München

Rubriklistenbild: © dpa

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