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Beamte waren „gut gefordert“

Körperverletzungen, Beleidigungen, Unfälle: Wasserburger Polizei zieht Bilanz zum Frühlingsfest

Das Wasserburger Frühlingsfest 2022 ist auch schon wieder Geschichte. Die Polizei Wasserburg zieht daher Bilanz über eine durchaus einsatzreiche Zeit.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Wasserburg am Inn – Insgesamt waren die Polizistinnen und Polizisten der Polizeiinspektion Wasserburg und der Unterstützungskräfte des Zentralen Einsatzdienstes Rosenheim gut gefordert, aber gleichzeitig auch mit dem Verlauf des Festes recht zufrieden.

Wenn gleich das erste und vor allem verlängerte Festwochenende recht turbulent begann, umso erfreulicher verliefen die Wochentage sowie das letzte Pfingstwochenende. Es kam an den letzten Festtagen nur noch zu wenigen Vorfällen, die unmittelbar im Zusammenhang mit dem Frühlingsfestgelände standen.

Mit ein paar Zahlen lässt sich das Frühlingsfest aus Sicht der Polizei zusammenfassen:
Insgesamt wurden sechs Gewaltdelikte zur Anzeige gebracht. Diese bestanden aus vier einfachen Körperverletzungen aber auch zwei Gefährlichen Körperverletzungen. Der aufsehenerregendste Fall war die Auseinandersetzung zweier junger Männer am ersten Freitag, bei der einer der Täter ein Pfefferspray einsetzte. Die Folge war, dass nicht nur die beiden Kontrahenten den Reizstoff abgekommen haben. Leider erwischte der Sprühnebel noch weitere sechs unbeteiligte Festbesucher. Sie litten ebenfalls unter schmerzhafter Reizung der Augen. Zum Glück waren die Verletzungen nicht schlimmer und der Rettungsdienst konnte alle Betroffenen noch vor Ort versorgen.

Beleidigungen und zahlreiche Unfälle

Des Weiteren wurden Polizeibeamte bei Ihrer Arbeit zwei Mal beleidigt. Es mussten auch auffällige Gäste, die sich aufgrund ihrer Alkoholisierung nicht mehr benehmen konnten, des Platzes verwiesen werden. Zwei Männer „erarbeiten“ sich sogar eine Nacht in der Zelle. Sie mussten von den Einsatzkräften in Gewahrsam genommen werden.

Etwas öfter als in den Vorjahren kam es zu sogenannten „Parkremplern“ auf den Parkplätzen rund um das Fest, also misslungene Fahrmanöver beim Ein- oder Ausparken. So wurden insgesamt neun Verkehrsunfälle aufgenommen. Allerdings verhielten sich nicht alle Verkehrsteilnehmer richtig. Bei sechs Unfällen entfernten sich die Verursacher unerlaubt, ohne ihrer Pflicht als Unfallbeteiligte nachzukommen. Vier „Unfallflüchtige“ konnten noch am gleichen Tag ermittelt und zur Anzeige gebracht werden. Bei zwei war nachweislich Alkohol am Steuer im Spiel, was wohl der Grund der Unfallflucht war. Deren Führerschein wurde sichergestellt. Sie werden zusätzlich wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Alkohol angezeigt.

Zu den sonstigen Delikten auf dem Festgelände sind noch zwei Diebstähle und ein Hausfriedensbruch zu zählen. Außerdem wurden noch diverse Verluste und Funde von Wertgegenständen der Polizei gemeldet. Weitere Einsätze gab es für die Polizei während der beiden Frühlingsfestwochenenden in der dortigen Diskothek und dem nahegelegenem Fastfood-Restaurant.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg am Inn

Rubriklistenbild: © Peter Kneffel/dpa

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