Polizeikontrollen in Wasserburg

Hinweis über Kiffer deckt anderes Delikt auf und ein beleidigender Verkehrssünder 

Wasserburg am Inn - Fast zeitgleich gingen der Polizei am Montag, 30. September, in Wasserburg zwei Gesetzesbrecher ins Netz. Ein Anwohner hatte der Polizei eine Tipp gegeben.

Die Pressemitteilung im Wortlaut: 

Offener Haftbefehl gegen estnischen Staatsbürger

Am Montagabend wurde im Wasserburger Stadtbereich eine Gruppe estnischer Staatsangehöriger einer Kontrolle unterzogen, da die Polizei eine Mitteilung bekommen hatte, dass diese „gekifft“ hätten.

Zwei der vier Ester konnten sich nicht ausweisen und mussten daher zur Identitätsfeststellung zur Polizeiinspektion Wasserburg mitgenommen werden. Schnell wurde klar, warum sich zwei „nicht ausweisen“ konnten oder wollten. Gegen einen der Beiden, ein 24-jähriger Ester, bestand ein offener Haftbefehl, welchen er wohl nicht bezahlen wollte. Nachdem der offene Betrag entrichtet worden war, wurde der 24-jährige wieder freigelassen.

59-jähriger Alkoholsünder

Beinahe zeitgleich fiel einer Streifenbesatzung der Polizei Wasserburg ein Mofafahrer auf, welcher mit Schlangenlinien die Salzburger Straße in Wasserburg hinab fuhr. Bei einer anschließenden Kontrolle konnte starker Alkoholgeruch bei dem 59-jährigen Fahrzeuglenker festgestellt werden. Dieser musste sich anschließend einer Blutentnahme unterziehen lassen. Während der polizeilichen Maßnahmen beleidigte der 59-jährige den Arzt, welcher die Blutentnahme durchführte, und die eingesetzten Beamten durchgehend.

Nun muss sich der Fahrer des Mofas wegen einer Anzeige der Trunkenheit im Verkehr und einer Anzeige wegen Beleidigung verantworten.

Mitteilung der Polizeiinspektion Wasserburg

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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