Polizei den Einlass verwehrt

Sohn ruft Polizei - Vater leistet Widerstand

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Wasserburg - Nach einem Hilferuf fuhr die Polizei am Donnerstag zu einem Wohnhaus. Jedoch wollte der Eigentümer nichts mit den Beamten zu tun haben und widersetzte sich mehrfach:

Am Donnerstag gegen 13 Uhr rief ein Mann aus dem Gemeindebereich Albaching die Polizei um Hilfe. Der sehr schlecht zu verstehende Anrufer gab an, gegenwärtig misshandelt zu werden. Am Einsatzort angekommen, wollte der Hauseigentümer die eingesetzten Beamten zunächst nicht in die Wohnung lassen.

Trotz mehrmaliger Erläuterung des Einsatzanlasses zeigte sich der Hauseigentümer dennoch uneinsichtig und aggressiv. Es stellte sich heraus, dass der Sohn des Hauseigentümers den Notruf abgesetzt hatte. Um sicherzustellen, dass es dem Sohn gut geht und er keine Hilfe benötigt, musste sich die Streife trotz Widerstandes des Vaters Zugang zur Wohnung verschaffen. Der Sohn konnte schließlich wohlauf angetroffen werden. Der Vater hatte zuvor sowohl an der Hauseingangstür als auch an der Wohnungstür versucht die Beamten durch Zuschlagen der Türen am Zutritt zu hindern. Eine Beamtin war aber jeweils bereits an der Türschwelle gestanden, sodass sie von den Türen an den Füßen schmerzhaft getroffen wurde.

Wie sich herausstellte handelte es sich bei dem Grund für den Notruf nicht um eine strafrechtlich relevante Misshandlung. Der Vater hatte dem Sohn lediglich den Zugang zum Telefon verwehrt.

Warum der Vater den Beamten so vehement den Zugang verweigern wollte, ließ sich nicht abschließend klären. Ihn erwarten nun aber Anzeigen wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg

Quelle: rosenheim24.de

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