Trickanrufer gaukelt Notlage des Sohnes vor

Wasserburg - Betrüger treiben derzeit im Raum Wasserburg mit Schockanrufen ihr Unwesen. Die Polizei warnt ausdrücklich davor, auf die Forderungen aus Litauen einzugehen.

Am Freitagvormittag, den 22. Februar, kam es in Wasserburg zu mindestens vier Fällen von betrügerischen Anrufen. Dabei wurden Damen, allesamt Aussiedlerinnen aus der Russischen Föderation, vorgegaukelt, denn einer ihrer Söhne wäre in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt worden und würde dringend Hilfe benötigen.

Bei drei Telefonaten war den Frauen so schnell klar, dass es sich um falsche Behauptungen handelt, dass die Gespräche vorab abgebrochen wurden. Im vierten Fall verlangte der russisch sprechende Anrufer als rasche finanzielle Hilfeleistung einen Betrag von 10 000 Euro. Die betroffene Dame ging jedoch auf die Forderung nicht ein, sondern verständigte die Polizei.

Wie die bisherigen Recherchen ergaben, erfolgten alle Anrufe vom selben Telefonanschluss in Litauen aus.

In der Vergangenheit kam es wiederholt zu organisierten Anruf-Aktionen dieser Art, in welcher zumeist die Notlage eines Angehörigen vorgespiegelt wird, um die Opfer zur Herausgabe von Geld zu bewegen. Auffällig dabei ist, dass seitens der Täter tageweise bestimmte Städte/Regionen „abgegrast“ werden.

Die Polizei rät Betroffenen, im Falle eines derartigen Anrufs einen kühlen Kopf zu bewahren und sich nicht dazu hinreißen zu lassen, den Tätern Geld oder sonstige Wertgegenstände zu geben. Im Zweifelsfall stehen die zuständigen Polizeiinspektionen mit Rat und Tat zur Seite.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © pa

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