Ab Ende Oktober

Verstärkte Verkehrskontrollen der Polizei Wasserburg: insgesamt 35 Ordnungswidrigkeiten

Wasserburg - Die Wasserburger Polizei führte eine großangelegte Kontrollaktion durch, die sich über vier Wochen erstreckte.

Pressemeldung im Wortlaut:


Die Polizeiinspektion Wasserburg führte in den letzten vier Wochen ab Ende Oktober im gesamten Dienstbereich, an mindestens vier ausgewählten Tagen pro Woche und auch zu unterschiedlichen Tageszeiten verstärkt Verkehrskontrollen durch. Die Polizeibeamtinnen und - beamte legten dabei ihrAugenmerk besonders auf Geschwindigkeitsmessungen mit der Laserpistole. Aber es wurden auch sogenannte allgemeine Verkehrskontrollen durchgeführt, bei denen im Sinne der Verkehrssicherheit die Fahrzeuge auf eine vorschriftsmäßige Technik aber auch der Fahrer selbst kontrolliert wurde. Vereinzelt kamen auch zivile Streifenbesatzungen zum Einsatz, die ihre uniformierten Kollegen unterstützen.

Die Polizei Wasserburg darf festhalten, dass sich bei den knapp über 100 kontrollierten Fahrzeugen die aller meisten Verkehrsteilnehmer nicht zu beanstanden waren. Wenn gleich die Polizisten bei Kleinigkeiten nicht gleich den Verwarnungsblock zückten, war es jedoch bei insgesamt 35 Personen notwendig, eine Geldbuße wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit zu verhängen.


So wurden bei Lasermessungen 14 Verwarnungen ausgesprochen und 12 Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen erstellt. Fünf Autofahrer erwarten aufgrund ihres hohen Geschwindigkeitsverstoßes sogar ein Fahrverbot. Der „Spitzenreiter“ war ein Autofahrer, der in Wasserburg in der Rosenheimer Straße 33 km/h zu schnell unterwegs war.

Die restlichen Verkehrsordnungswidrigkeiten bestanden aus nicht angelegtem Sicherheitsgurt, die Benutzung eines Mobiltelefons und technischen Mängeln.

Kontrollen am 7. November

Für eine besondere Kontrollaktion wurde der 7. November ausgewählt. Unter der Leitung der Mitarbeiterin Verkehr wurde bereits in den frühen Morgenstunden Verkehrskontrollen an Schulen und Kindergärten durchgeführt. So waren die Beamten an den Schulen in Eiselfing und Rott als auch am Kindergarten im Burgerfeld sowohl mit Fahrzeugkontrollen als auch mit der Lasermessungen tätig. Mit dem Kontrollergebnis an diesem Tag konnte man zufrieden sein, da nur eine Verwarnung wegen eines nicht angelegten Gurts und eine Anzeige wegen zu schnellen Fahrens fällig wurden.

Leider war während dieser Schwerpunktkontrollwochen bei fünf Autofahrern die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt. So konnten die Polizisten insgesamtvier „Alkoholsünder“ und einen Rollerfahrer, der zuvor Drogen konsumierte, aus den Verkehr ziehen.

Kontrollen am 3. November

Am 3. November, gegen 0 Uhr, wurde ein 18-jähriger Albachinger in der Wasserburg in der Münchner Straße mit seinem Motorroller kontrolliert, da das Zweirad auffällig flott unterwegs war. Die Kontrolle erbrachte, dass der junge Mann nicht nur eine kleine Menge Marihuana mitführte, sondern auch vor der Fahrt Drogen konsumierte. Da er nur eine Mofa-Prüfbescheinigung hatte, fehlte schließlich auch noch die passende Fahrerlaubnis für den auf mehr „Speed“ getrimmten Roller, weshalb er auch wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt werden musste.

Von den drei „Alkoholsündern“ erhielten zwei eine Ordnungswidrigkeitenanzeige, da der erreichte Alkoholwert noch unterhalb der Schwelle zur Straftat lag.

Kontrollen am 15. November

Ein 50-jähriger Rotter hatte am 15. November jedoch zu viel „getankt“ und sich dann an das Steuer seines Wagens gesetzt. Bei einer Verkehrskontrolle im Stadtgebiet von Wasserburg entlarvten ihn starker Alkoholgeruch und anschließend ein freiwilliger Atemalkoholtest. Mit einem Wert von deutlich über einem Promille musste er im Anschluss eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Ferner wurde der Führerschein sichergestellt und Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr erstellt.

Bilanz

Insgesamt zählte die Polizei Wasserburg für diese Schwerpunktkontrollwochen sechs Vergehen und 35 Ordnungswidrigkeiten.

Pressemeldung Polizeiinspektion Wasserburg

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