Heimische Firmen im Visier von Fax-Betrügern

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Wasserburg - Die Polizei warnt vor Betrügern, die über unseriöse Faxe scheinbar kostenlose Einträge in "Das Branchenbuch - Region Wasserburg" verschicken.

Immer wieder gehen unseriöse Faxe bei heimischen Firmen ein und gaukeln den Inhabern einen kostenlosen Eintrag in das Branchenbuch vor. Das Problem ist wie so oft das „Kleingedruckte“. Im vorliegenden Fall verpflichtete sich ein Wasserburger Unternehmer mit seiner Unterschrift auf einer Faxkopie, für einen angeblichen Eintrag im Internet, zur Zahlung von 819,00 Euro, jährlich und dies auf zwei Jahre.

So sehen die Faxe aus:

Fax eines Betrügers

Die Buchstaben dieser Faxkopie sind meist nur schlecht lesbar, und nachdem dieser Text schon mit dem Hinweis beginnt, die „Grundlistung mit Anschrift erfolgt kostenfrei“, wird der Rest des Textes oftmals nur oberflächlich überflogen. Die Betrugsabsicht ist dabei offenkundig, zumal der Absender in grauer Microschrift nicht mehr zu erkennen ist.

Bei sogenannten Fernabsatzgeschäften besitzt man mit wenigen Ausnahmen ein 14-tägiges Widerspruchsrecht. Dem Vertragsnehmer muß jedoch in jedem Fall sein Widerrufsrecht in schriftlicher Form dargelegt sein, andernfalls bleibt der Vertrag anfechtbar - auch über diesen Zeitrahmen hinaus. Im vorliegenden Fall (siehe Muster) blieb der Vertragspartner dies schuldig. Es reicht nämlich nicht, wenn man auf seine im Internet hinterlegten Geschäftsbedingungen verwiesen wird und sie als Bestandteil des Vertrags deklariert.

Im Zweifelsfrei sollte ein gesundes Mißtrauen die Unterschrift verhindern, rät die Polizei und steht für Rückfragen zur Verfügung (Telefon: 08071/ 91770)

Pressemeldung Polizeiinspektion Wasserburg

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © pa

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