Wegen gefälschter Ausweise hinter Gittern

Rosenheim - Schleierfahnder haben am Mittwoch zwischen Kufstein und München zwei Personen im Zug festgenommen.

Die Beamten ließen sich von den bulgarischen Ausweisen des Pärchens nicht „hinters Licht“ führen. Mit geschultem Blick erkannten sie, dass die Identitätskarten professionelle Fälschungen waren. Die weiteren Ermittlungen hat die Rosenheimer Bundespolizei übernommen.

Wie sich herausstellte, handelte es sich um afghanische Staatsangehörige. Sie hatten nach eigenen Angaben 1.000 Euro für die gefälschten Karten aufbringen müssen. Die Bundespolizei zeigte sie wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und der Urkundenfälschung an. Aufgrund der klaren Beweislage beantragte die Staatsanwaltschaft beim Amtsgericht Rosenheim die Durchführung eines sogenannten „beschleunigten Verfahrens“.

Die 18- und der 24-Jährige wurden noch am selben Tag verurteilt. Da sie die geforderte Geldstrafe nicht begleichen konnten, mussten sie die ersatzweise ausgesprochene Freiheitsstrafe antreten – der Mann 90 und die Frau 50 Tage.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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