Wer hat Angst vorm „Gelben Sack“?

Garching - Als es plötzlich in einem "gelben Sack" vor der Haustür kräftig fauchte, verständigte eine verschreckte Frau die Polizei. Sie vermutete eine Schlange in dem Behältnis...

Der „Gelbe Sack“ vor der eigenen Haustüre, in dem sich auch noch etwas bewegte und gar unüberhörbar fauchte, war einer Frau aus Garching in der Nacht von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag dann doch etwas zu ungeheuerlich.

Eine Schlange in den Untiefen des Behältnis wähnend, verständigte sie gegen 3.30 Uhr die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, die prompt eine Streife der Polizeiinspektion Altötting an die Alz entsandte. Diese konnte auf halber Strecke wieder umkehren, da sich der Störenfried als gemeiner Igel identifizieren ließ. Gefräßig und kulturfolgend wie er nun mal ist, hatte er auf nächtlicher Suche nach Nahrung den Beutel lautstark angeknabbert. Während die Fachliteratur mit Ophio-, Arachno- und Murophobie die Angst vor Schlangen, Spinne oder Mäusen bezeichnet, schweigt sie sich bei Igelgetieren aus. Eventuell springt dann hier die Aichmophobie – die Angst vor spitzen Gegenständen – hilfsweise ein?

Pressemeldung Polizeiinspektion Altötting

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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