Notorischer Schwarzfahrer von Schwester gerettet

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Weyarn - Das war knapp: Ein notorischer Schwarzfahrer stand kurz vor der Einlieferung ins Gefängnis - dann tauchte seine Schwester auf und half ihm aus der Patsche.

Am Dienstagnachmittag hielten die bayerischen Schleierfahnder der Polizeifahndungsstation Kreuth einen BMW mit Wiener Kennzeichen auf der Autobahn bei Weyarn an. Am Steuer saß ein 28-jähriger Rumäne, der in Innsbruck wohnt und gerade auf dem Weg zum rumänischen Konsulat war, um sich dort einen neuen Personalausweis ausstellen zu lassen. Sein Original hatte er verloren.

Dies nahmen die Polizeibeamten zum Anlass, den Mann einer genaueren Kontrolle zu unterziehen. Schnell stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft München vom September diesen Jahres vorlag. Die Fahnder stellten ihn vor die Wahl – entweder er bezahlt die ausstehende Geldstrafe von 750 Euro oder er muss für 25 Tage in Haft.

Nach anfänglichem Staunen erinnerte sich der Rumäne an den Grund des Haftbefehls: „Ich bin seit einiger Zeit arbeitslos. Da ich bei meiner Arbeitssuche stets mit der Bahn nach München fuhr und aus Geldmangel keine Fahrkarte löste, wurde ich mehrfach beim Schwarzfahren erwischt.“ Die Geldstrafe konnte er ebenfalls nicht bezahlen. Dies erledigte letztendlich seine Schwester, um ihn vor der Haft zu bewahren.

Pressemeldung PIF Fahndung Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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