Wieder unerlaubt Eingereiste in Reisebus

Oberaudorf - Erneut hat die Bundespolizei auf der Autobahn zwischen Rosenheim und dem Inntaldreieck illegal Einreisende aufgegriffen. Zwei Männer verstießen gegen ein Einreiseverbot.

Am Dienstagmorgen hat die Bundespolizei erneut auf der Autobahn zwischen Rosenheim und dem Inntaldreieck illegal eingereiste Personen in einem Reisebus angetroffen. Die Fahnder nahmen nahe Oberaudorf einen mazedonischen, einen irakischen und einen pakistanischen Staatsangehörigen fest. Zwar hatten der 32-jährige Mazedonier und der 28-jährige Iraker Papiere dabei, allerdings hätten sie laut Polizeicomputer gar nicht erst nach Deutschland kommen dürfen. Wie sich herausstellte, hatten deutsche Behörden gegen beide in der Vergangenheit Einreiseverbote verhängt. Mit jeweils einer Strafanzeige im Reisegepäck mussten sie wieder aus Deutschland ausreisen.

Der dritte Mann, der im Bus aus Italien aufgegriffen wurde, konnte sich überhaupt nicht ausweisen. Er gab an, aus dem Irak geflohen zu sein. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde der unerlaubt Eingereiste zunächst einer Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge zugeleitet. Insgesamt blieben seit Montag sieben unerlaubt Eingereiste aus Reisebussen im Fahndungsschleier hängen.

Nur einen Tag zuvor hatten Beamte die Busfahrten von zwei Albanern, einem Iraker und einem Tunesier auf der A93 beendet.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © bundespolizei

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