Wilder Kennzeichenwechsel beim Autokauf

Flintsbach - Überraschung beim Autokauf: Ein junger Österreicher kaufte in Vorarlberg einen BMW - doch die Kennzeichen waren vom Verkäufer geklaut worden. Seine Fahrt endete in Flintsbach.

Eigentlich begann der Autokauf eines 23-jährigen Österreichers aus Wien vielversprechend. Für 15.000 Euro fand er in Autoscout seinen Traumwagen, einen BMW 325. Dafür nahm er am Sonntag die lange Anfahrt nach Vorarlberg gerne in Kauf. Mit dem dortigen Autoverkäufer war man sich schnell einig. Auch ein Münchner Ausfuhrkennzeichen wurde gegen einen Aufpreis von 200 Euro gestellt, das noch 30 Tage gültig schien.

Alles machte einen perfekten Eindruck. Bei der Rückreise gönnte er sich zudem die Nutzung des Deutschen Ecks. Schließlich konnte nur auf deutscher Autobahn das neue Fahrzeug legal „ausgefahren“ werden.

Dies fand bei Flintsbach ein jähes Ende. Die Schleierfahnder der Polizei Fahndung Rosenheim hielten den stolzen BMW-Fahrer an und kontrollierten das Fahrzeug eingehend. Dies hätte, wie sich herausstellte, auch der Wiener beim Autokauf besser machen sollen. Das Fahrzeug erwies sich zwar als guter Kauf, aber nicht die angebrachten Kennzeichen. Diese waren auf ein ganz anderes Fahrzeug ausgestellt. Der 23-jährige Österreicher erstaunt: „Das habe ich vor lauter Freude über das schöne Auto zu überprüfen vergessen.“

So war er gezwungen, sich noch einmal zwei Tage von seinem Traumwagen zu trennen und sich einer Anzeigenerstellung durch die Polizei zu beugen. Am Dienstag holte er den Neukauf sodann mit „sauberen“ österreichischen Kennzeichen bei der Polizei Rosenheim ab.

Pressemeldung Polizeiinspektion Fahndung Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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