Polizei sucht Unbekannte bei Winhöring

Gefährlicher "Scherz": Zug überfährt mehrere Steine

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Winhöring - Einen ganz gefährlichen "Scherz" haben sich am Sonntag Unbekannte bei Winhöring erlaubt: Sie hatten Steine auf die Bahngleise gelegt. Die Polizei warnt vor den Risiken.

Vermutlich haben Kinder am Sonntagnachmittag am Bahnübergang Burg in Winhöring mehrere Steine auf die Gleise gelegt. Der Lokführer der Regionalbahn auf der Fahrt von Mühldorf nach Simbach, bemerkte dies zu spät und überfuhr die Hindernisse. Die dabei herumfliegenden Steinsplitter trafen auch ein am Bahnübergang wartendes Auto ohne jedoch größeren Schaden zu verursachen. Eine Streife der Bundespolizei fand bei der Absuche mehrere überfahrene Steine. Die Ermittler davon aus, dass es sich bei den "Steineauflegern" um Kinder gehandelt hat. Glücklicherweise wurde niemand verletzt und kein Zug beschädigt.

Das Bundespolizeirevier in Mühldorf bittet um sachdienliche Hinweise unter Telefonnummer 08631 / 16 660 113.

Die Bundespolizei warnt:

Steine auf Gleise zu legen, ist kein harmloser Zeitvertreib, sondern ein lebensgefährliches Spiel. Moderne Züge sind schnell, leise und dadurch erst sehr spät zu sehen und hören. Niemand darf sich darauf verlassen, dass er einen herannahenden Zug rechtzeitig bemerkt - zu oft werden Bundespolizisten mit tragischen Unfällen konfrontiert, die genau durch dieses falsche Selbstvertrauen provoziert wurden. Schnelles Anhalten beim Erkennen eines Menschen auf dem Gleis ist für einen Triebfahrzeugführer so gut wie ausgeschlossen: Der Bremsweg auf der Schiene beträgt bis zu 2000 Meter!

Pressemeldung Bundespolizei Passau

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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