Viele dicke Fische im Netz

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Rosenheim - Auch im neuen Jahr sind den Fahndern  der Bundes- und Landespolizei im Raum Rosenheim zahlreiche Urkundenfälscher, Schleuser und unerlaubt Eingereiste ins Netz gegangen.

Die hohe Zahl von Aufgriffen unerlaubt Eingereister, Urkundenfälscher und Schleuser durch Bundes- und Landespolizei setzt sich auch im neuen Jahr unvermindert fort.

35 Personen der unterschiedlichsten Nationalitäten gingen den Fahndern im Raum Rosenheim allein in den ersten Tagen des neuen Jahres ins Netz, 45 waren es zwischen Heilig Abend und Silvester.

Die unerlaubt Eingereisten stammten aus dem Kosovo und dem Kongo, aus Serbien, Afghanistan, Albanien, Algerien, China, Tunesien, der Türkei, aus Kenia, Guinea, Kamerun, Nigeria, Eritrea, Mazedonien, Gambia, Pakistan, Indien, Montenegro, Mexiko, aus dem Irak und dem Iran.

32 Personen griffen die Fahnder der Bundespolizei Rosenheim überwiegend in internationalen Zügen zwischen Kufstein beziehungsweise Salzburg und Rosenheim auf. Darunter waren ein 29-jähriger Türke und ein 25-jähriger Afghane, die jeweils einen Landsmann einzuschleusen versuchten sowie zwei Serben und ein Guineer, die erst vor kurzem aus Deutschland abgeschoben worden waren und nun trotz Wiedereinreisesperre erneut ins Bundesgebiet gelangen wollten.

Daneben nahmen die Beamten einen 38-jährigen Deutschen fest, der wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und gemeinschaftlich begangenen Diebstahls mit zwei Haftbefehlen gesucht wurde.

Einen erheblich angetrunkenen Deutschen mussten die Fahnder festnehmen, weil dieser im Zug einer Frau ins Gesicht schlug, nachdem die sich geweigert hatte, ihn mit ihrem Bayern-Ticket mitreisen zu lassen. Der aus München stammende 26-Jährige versuchte am Bahnhof Rosenheim zu fliehen und leistete bei seiner Festnahme erheblichen Widerstand.

Schleierfahnder der Landespolizei und Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim entdeckten auf den Autobahnen A 8 und A 93 sowie in Zügen aus Richtung Italien 44 Personen. Darunter fand sich ein 28-jähriger Albaner, der in einem italienischen Leihwagen 4 Iraker einzuschleusen versuchte, zwei Kosovaren, die eine fünfköpfige afghanische Familie mit gefälschten griechischen Reisepässen und gefälschten deutschen Aufenthaltstitel eingeschleust hatten, einen 65-jährigen Deutschen, der zwei Kosovaren nach Deutschland bringen wollte, die hier bereits wegen Abschiebung mit Haftbefehlen gesucht wurden.

Darüber hinaus wurde ein 35-jähriger Chinese festgenommen, der in seinem Reisepass 19 gefälschte Ein- und Ausreisestempel angebracht hatte. Zwei aus dem Irak unerlaubt Eingereiste stellten sich selbst: Sie baten die Bedienung einer Gaststätte in Happing, die Polizei zu verständigen. Die unerlaubt Eingereisten und mutmaßlichen Schleuser wurden der Bundespolizei in Rosenheim übergeben. Die dortigen Ermittlungen zu den Hintergründen der aufgedeckten Schleusungen dauern noch an.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © re

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