Ein Tag - Zehn neue Ermittlungsverfahren

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Rosenheim - Zehn Personen haben Bundes- und Landespolizei am Mittwoch wegen illegaler Einreisen festgenommen. Die Männer und Frauen stammen aus Afghanistan, dem Irak, Indien, Nigeria und Somalia.

Zehn Personen haben Bundes- und Landespolizei am Mittwoch wegen illegaler Einreisen festgenommen. Die Männer und Frauen stammen aus Afghanistan, dem Irak, Indien, Nigeria und Somalia. Alle Festgenommen sind den Beamten bei Stichprobenkontrollen aufgefallen. Die Bundespolizei ermittelt gegen sie wegen des jeweiligen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz.

In grenzüberschreitenden Zügen kontrollierten die Fahnder einen Nigerianer, der keinen Reisepass dabei hatte, und einen Iraker, der erwiesenermaßen in Italien als Flüchtling registriert ist. Letztgenannter konnte sich lediglich mit Flüchtlingspapieren ausweisen. Während der 40-jährige Afrikaner in Zurückschiebehaft genommen wurde, musste der irakische Staatsangehörige das Land verlassen, nachdem er insgesamt 800 Euro als Sicherheitsleistung für das Verwaltungs- und Strafverfahren gezahlt hatte.

Sicherheitsleistung für das Verwaltungs- und Strafverfahren gezahlt hatte. Eine dreiköpfige afghanische Familie blieb am Inntaldreieck im Fahndungsnetz der Polizei hängen. Die Familienangehörigen stellten ein Schutzersuchen. Sie wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an eine Münchner Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge weitergeleitet.

Bei einer Überprüfung der Reisedokumente eines 35-jährigen Inders auf der A 8 bei Piding stellte sich heraus, dass dessen Reisepass bereits seit einiger Zeit abgelaufen war. Nach Rücksprache mit dem Haftrichter und dem Ausländeramt, musste der Mann das Land mit einer Ausreiseaufforderung im Gepäck wieder verlassen. Gegen einen serbischen Staatsangehörigen lag laut Fahndungsbestand des Polizeicomputers ein Einreiseverbot vor. Auch er war somit illegal eingereist. Höhe Piding beendeten die Beamten seine Autofahrt auf der A 8 und verhafteten den 21-Jährigen. Er wartet momentan auf seine Gerichtsverhandlung.

Ganz ohne Ausweise waren drei Männer im Zug zwischen Salzburg und München unterwegs. Sie gaben an, Somalier zu sein. Die Ermittlungen der Bundespolizei wegen unerlaubter Einreise dauern derzeit an.

Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Polizeiinspektion Rosenheim

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