10.000 Euro für Integrationsarbeit

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Blumentöpfe und ein Bild vom Mehrgenerationenhaus gab es für VR-Vorstandsvorsitzenden Konrad Irtel, Maria Klausner, Geschäftsführerin des Kinderschutzbundes und dessen Vorsitzende Anna-Maria Ehrlicher, Regionaldirektor Anton Kandler von der Stiftung (von rechts) und Christoph Rosenzweig von der VR-Bank in Wasserburg. Die Schecks zeigen Melcon und die Geschwister Rami und Hadi, deren Mutter Valentina Somaia ehrenamtlich im Mehrgenerationenhaus mitarbeitet (unten von rechts). Groß ist die Freude natürlich auch bei dessen Leiterin Regina Semmler.

Wasserburg - Fast größer als die Kinder waren die beiden Schecks, die die Kleinen stolz präsentierten: Die VR-Bank Rosenheim Chiemsee und die Stiftung Bayerischer Genossenschaften unterstützen das Wasserburger Mehrgenerationenhaus mit 10.000 Euro.

30.000 Euro hat die Stiftung heuer zur Verfügung gestellt, um bayernweit Projekte zu unterstützen, die die Integration und Entwicklungschancen von Menschen, vor allem Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund verbessern helfen. Für den Regierungsbezirk Oberbayern hat sich die Stiftung für das Wasserburger Mehrgenerationenhaus entschieden, "weil die Arbeit im Mehrgenerationenhaus von Christoph Rosenzweig so überzeugend dargestellt wurde", lobte Konrad Irtel, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank den Geschäftsführer der VR-Bank in Wasserburg. Irtel wies auch darauf hin, dass die Stiftungsgelder nur fließen, wenn die Bank vor Ort den Betrag verdoppelt, was die VR gerne getan habe, "weil uns die Arbeit in der Burgau wirklich am Herzen liegt." Verbunden mit dem Hinweis auf den erfolgreichen ersten Wasserburger Stadtlauf, der auch monitär für das Mehrgenerationenhaus erfolgreich gewesen sei, "sind wir überzeugt, dass die Finanzierung auch 2012 sichergestellt ist". Wie berichtet, bekommt das Mehrgenerationenhaus noch nächstes Jahr 40.000 Euro vom Bund, dann läuft dieses Zuschussprogramm des Familienminsteriums aus.

Weil Kinder Zukunft seien, sei der Stiftung die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund ein Anliegen. In Wasserburg wisse man, dass das Geld bei den Kindern ankomme, damit diese die Chance haben, am Leben teilnehmen zu können, betonte Regionaldirektor Anton Kandler als Vertreter der Stiftung.

Auch Christoph Rosenzweig meinte, er wisse genau, dass im Mehrgenerationenhaus die Arbeit für Integration ganz praktisch umgesetzt werde und freute sich, dass sich die VR-Bank dafür erkenntlich zeigen könne.

"Das gibt uns doch viel Zuversicht", freute sich die Leiterin des Mehrgenerationenhauses, Regina Semmler, wie auch die Geschäftsführerin des Kinderschutzbundes, Maria Klausner. Dass die ab 2012 fehlenden 40.000 Euro Bundeszuschuss auf anderem Wege zusammenkommen, daran ließ Konrad Irtel keinen Zweifel, "wenn ihr weiter so aktiv seid, geht es im Mehrgenerationenhaus weiter". Der Wasserburger Stadtlauf ist eine Aktion, die nun jedes Jahr stattfinden soll. Eine weitere Möglichkeit ist eine Bürgerstiftung, "die Papiere liegen quasi in der Schublade", so Maria Klausner.

vo/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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