+++ Eilmeldung +++

Unglücksursache unklar

Kampfjet nach Start-Manöver bei Madrid abgestürzt - Pilot tot

Kampfjet nach Start-Manöver bei Madrid abgestürzt - Pilot tot

14-mal Ja zum Bio-Energie-Park

+
(Symbolbild)

Eiselfing - 14 Beschlüsse waren zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan "Bio.Energie.Park Aham" zu fassen, die der Gemeinderat Eiselfing jeweils einstimmig verabschiedete.

Anschließend erließ das Gremium ebenfalls einstimmig den Satzungsbeschluss.

Abzuwägen waren die Stellungnahmen aus der zweiten öffentlichen Auslegung und der Bürgerbeteiligung. Mehrere Träger öffentlicher Belange hatten keine Bedenken geäußert. Die verschiedenen Behörden des Landratsamtes begrüßten unter anderem die Grünabfallverwertung und wiesen auf die notwendige Anbindung an das öffentliche Straßennetz hin. Weiterhin ging es um Rechtsgrundlagen in der Satzungspräambel und um die Gebäude- und Wandhöhenfestsetzung.

Wichtige Hinweise der Unteren Naturschutzbehörde betrafen die Murn und ihre Lebensgemeinschaften, vor allem die vom Aussterben bedrohte Bachmuschel. Eine abschließende Umweltverträglichkeitsprüfung soll sicherstellen, dass keine negativen Einflüsse auf die Gewässer entstehen. Sehr gut sei das Moorgrundstück in der Ahamer Filze als Ausgleichsfläche geeignet. Das im Westen gelegene kleine Waldstück sei wegen seines hohen ökologischen Wertes sogar in der Biotopkartierung erfasst worden.

Die jeweiligen Anregungen und Änderungen, soweit sie dem Gemeinderat relevant erschienen, wurden in die Beschlussvorlagen eingearbeitet. Das Wasserwirtschaftsamt empfahl regelmäßige Probenentnahmen und Analysen. Diese würden auch nachweisen, dass das Bachmuschelvorkommen nicht gefährdet sei.

Aufgenommen wurde in den Bebauungsplan die Forderung des Staatlichen Bauamtes nach einem Sichtdreieck und einer Anbauverbotszone von 20 Metern. Der Zweckverband zur Wasserversorgung hatte auf die Löschwasserversorgung hingewiesen, die dem Vorhabensträger obliegt. Der Gemeinderat nahm die berechtigten Anliegen vom Bund Naturschutz zur Kenntnis, war sich jedoch einig, dass eine Feststellung der Bachmuschel-Population nicht Aufgabe des Planungsträgers sei.

Bürgermeister Rupert Oberhuber teilte mit, dass der Flächennutzungsplan vom Landratsamt genehmigt sei und in den nächsten Tagen bekanntgegeben werde. Gemeinderätin Angelika Maier nahm wegen persönlicher Beteiligung an der Beratung und an den Abstimmungen nicht teil.

Wegen des Bauantrags von Christian Hangl zur Aufstockung des Wohnhauses in Bachmehring hatte vor Beginn der jüngsten Gemeinderatssitzung ein gemeinsamer Ortstermin von Bauausschuss und Bauwerbern im Lindenweg stattgefunden. Da das Eckhaus durch die geplante Aufstockung beim Einbau einer zweiten Wohneinheit sehr hoch würde, empfahlen die Räte in der Sitzung nun eine Erhöhung der Seiten um 25 Zentimeter und eine Neigung von 27 Grad. Die Änderung soll in den Bauplan eingearbeitet werden.

mpa/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Region Wasserburg

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser