ÖDP stellt Lärmschutzantrag

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Die ÖDP stellt einige Forderungen an Landrat Josef Neiderhell.

Rosenheim - Mit einem Lärmschutzantrag für Einhausungen und Grünbrücken auf der A8 haben sich die Kreisräte der ÖDP an den Landrat Josef Neiderhell gewandt.

Die Kreisräte der ÖDP stellten an den Kreistag einen Antrag, in dem Landrat Josef Neiderhell beauftragt werden soll, sich bei der bayerischen Straßenbauverwaltung für Einhausungen und Grünbrücken bei den an die A8 angrenzenden Orten einzusetzen und diese in die Planung aufzunehmen.

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Einhausungen, so die ÖDP Kreisräte, seien notwendig bei Achenmühle (etwa 1500 m) und Frasdorf (etwa 1800 m), Grünbrücken in den Bereichen Rohrdorf, Leitenberg und Bernau. Zur Begründung erklärten sie, dass nur die Einhausungen und Grünbrücken für Anwohner und Natur eine zumutbare Lösung für Lärm- und Landschaftsschutz bieten würden. Durch die Tallage von Achenmühle bis Frasdorf wird der Lärm durch Reflexionen nämlich gesteigert. Auch sollte der Lärm nicht nur berechnet sondern auch gemessen werden. Eine Überschreitung der Lärmgrenzwerte müsse zur Lärmvorsorge führen um den Ansprüchen der Weltgesundheitsorganisation WHO gerecht zu werden.

Touristische Entwicklung verbessern

Demonstranten gegen den A8-Ausbau

Durch den Planungsdialog, die Gemeinderatssitzungen und diverse Versammlungen von Bürgerinitiativen ist ganz deutlich der Wunsch der Anwohner laut geworden, ein Weniger an Lärm und Abgasen zu erhalten und dafür ein Mehr an Wohn- und Lebensqualität.

Außerdem würde durch entsprechende Lärmschutzmaßnahmen auch die touristische Entwicklung verbessert.

Pressemitteilung ÖDP

Quelle: rosenheim24.de

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