Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Wirken im Kongo und in Bayern

OVB
+
Der Jubilar beim Gottesdienst mit Pfarrer Josef Stemmer.

Schonstett - Eigentlich wollte "Aushilfspfarrer" Abbe Placide Khonde aus dem Kongo sein 40. Priesterjubiläum in Ruhe und Meditation begehen. Doch dann wurde doch gefeiert.

Den festlichen Gottesdienst in der Schonstetter Pfarrkirche hielt der Jubilar mit Pfarrer Josef Stemmer, musikalisch umrahmt vom Kirchenchor. Anschließend organisierten die Pfarrgemeinderäte der Pfarreien Amerang, Evenhausen, Schonstett, Kirchensur und Stephanskirchen einen Stehempfang im Pfarrhaus.

Bereits zum zehnten Mal vertritt Abbe Khonde Pfarrer Josef Reindl in dessen Urlaub. In seiner Predigt hob Khonde hervor, wie wichtig es ihm sei, dass alle Menschen ausreichend zu Essen hätten. Ebenso wichtig sei der Zugang zu Bildungseinrichtungen und eine Versorgung bei Krankheit. Dafür setzt sich der Jubilar in seiner Heimatstadt Boma im Kongo mit aller Kraft ein.

Für den Pfarrverband sprach Pfarrgemeinderätin Rosi Huber ihre Bewunderung für sein Wirken aus, nachdem er neben seiner Tätigkeit als Priester auch noch an der Hochschule des Bistums Boma als Professor Biologie lehrt. Er hat sogar für seine Studenten einen landwirtschaftlichen Lehrbetrieb aufgebaut. Zwischenzeitlich hat Abbe Khonde auch noch den Bau eines Krankenhauses vorangetrieben. Es soll nächstes Jahr eröffnet werden. Und er ist Direktor der Hochschule für Lebensmittelchemie und Krankenpflege. Heuer haben 50 Studenten die Ausbildung als Krankenpfleger und vier als Lebensmitteltechniker abgeschlossen.

In der vorlesungsfreien Zeit arbeitet der Jubilar außer in Amerang auch noch drei Wochen in Baumburg bei Altenmarkt und sechs Wochen in Bern/Schweiz.

Um die Vorhaben in seinem Heimatland durchführen zu können, ist Abbe Khonde natürlich auch auf Spenden angewiesen. Sponsoren haben ihm dieses Jahr einen gebrauchten Geländewagen für seine Arbeit gekauft. Bei den schlechten Straßenbedingungen im Kongo ist er auf ein solches Fahrzeug angewiesen. Leider kostet der Transport und der Zoll schon fast mehr als das Fahrzeug.

mv/Wasserburger Zeitung

Kommentare