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Was das Albachinger Wirtshaus so besonders macht

„Beliebteste Biergärten Deutschlands“: Kalteneck-Wirt Tom Steinacker darf sich über Auszeichnung freuen

Freuen sich über die Auszeichnung: Wirt Tom Steinacker mit Freundin Jessika Emberger.
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Freuen sich über die Auszeichnung: Wirt Tom Steinacker mit Freundin Jessika Emberger.

Zu den „Beliebtesten Biergärten Deutschlands“ gehört auch das Wirtshaus Kalteneck in Albaching. Wirt Tom Steinacker freut sich über die Auszeichnung. Das macht das Gasthaus so besonders.

Albaching – Das Wirtshaus Kalteneck in der Gemeinde Albaching gehört zu den beliebtesten Biergärten Deutschlands, das ist nun schriftlich festgehalten. Der Verein „Wirtshaus- und Biergartenfreunde“ hat das in einer Befragung der Gäste festgestellt. Darüber freut sich der Wirt Tom Steinacker, die Auszeichnung bekomme auch einen gebührenden Platz, sagt er, doch seien „zufriedene Gäste und leere Teller wichtiger“.

Preisverleihung mit Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger

Wirtshaus- und Biergartenfreunde gibt es viele, doch ist dieser Verein nicht ganz unbedeutend, denn der Preis wurde zum 16. Mal verliehen; heuer mit dem bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger als Schirmherrn. Diese Vereinigung mit Sitz in Feldkirchen bei München setzt sich für den Erhalt der Wirtshäuser und Biergärten in ganz Deutschland ein und betreibt auf der Internetseite www.wubi.de einen Kalender und eine Übersicht dazu, wo es welches Bier und anderes gibt.

Die jeweiligen Betriebe sind gefragt worden, ob sie sich daran beteiligen möchten, indem ausgelegte Handzettel die Gäste auf diese Bewertungsmöglichkeit hinwiesen. Gemütlichkeit, Qualität der Getränke und Speisen und anderes galt es zu benoten.

Beteiligt haben sich rund 25.000 Gäste und 423 Biergärten. Unterteilt wurde das in Kategorien bis 200, bis 500 und über 500 Sitzplätze. Das Wirtshaus in Kalteneck erreichte hier im Mittelfeld den 5. Platz. Wirt Tom Steinacker und sein Team haben sich zum ersten Mal daran beteiligt, auch weil man die Ziele dieses Vereins als sinnvoll erachte und unterstützen mag.

Hubert Aiwanger überreichte nach Abschluss der Benotung die Preise in Form von Urkunden und Trophäen. Für den Minister ging es auch darum, ein Zeichen für den lang ersehnten Neustart in der Gastronomie zu setzen.

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Schon einmal sei man ausgezeichnet worden und habe sogar den ersten Platz bei einer „Biergarten-Battle“ von rosenheim24.de erhalten. Bedeutung habe das schon, erklärt der Wirt weiter, wie auch die weit über 600 positiven Bewertungen bei Google. Das sei wichtig, er antworte auch darauf. Gerne hört er aber auch die direkte Kritik oder ein Lob von den Gästen, so Steinacker.

Versucht, während Corona die Mitarbeiter zu halten

Wie ist die Corona-Krise gemeistert worden? „Verhältnismäßg gut“, fasst Tom Steinacker die vergangenen beiden Jahre zusammen. Man habe versucht, das Personal zu halten und „jedem irgendeine Arbeit gegeben“. Dazu gehörten auch kleinere Renovierungen, der Austausch von Mobiliar bis hin zu Bodenfliesen und anderem. Das zahle sich jetzt aus, weil derzeit Personal knapp sei, aber man verfüge über einen achtköpfigen Mitarbeiterstamm; zu Beginn der Corona-Beschränkungen waren es zwölf.

Das Wirtshaus gibt es seit 1834 und sei für alle eine Verpflichtung,. Laufende Investitionen, wie zuletzt in den Brandschutz für 1,2 Millionen vor gut zwölf Jahren, gehörten einfach dazu.

Man hoffe, dass es nun wieder anlaufe, wenn auch leider die Preise steigen. Selbst habe man ebenfalls damit zu kämpfen, so beim Rindfleisch mit einer Teuerung von 100 Prozent und allgemein höheren Trans-portkosten, wenn auch alles, was irgendwie möglich ist, aus der Region kommt.

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